Innsbruck: Flugzeug konnte wegen entwischtem Hamster nicht starten

4. Oktober 2006, 08:48
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War an Bord geschmuggelt worden - Gefahr von durchbissenen Kabeln - Passagiere mit Bussen nach Graz transportiert

Innsbruck - Ein winziges Nagetier - ein Hamster - hat am Freitag den Start einer Maschine der Austrian Airlines (AUA) am Innsbrucker Flughafen verhindert. Das unbemerkt an Bord geschmuggelte Tier war auf dem Flug Palma-Innsbruck entflohen. Wegen der Gefahr von durchbissenen Kabeln musste ein Teil der Passagiere nach dem Zwischenstopp in Tirol in Bussen weiter nach Graz transportiert werden, bestätigte eine AUA-Sprecherin der APA einen Vorabbericht der "Presse" (Samstagausgabe).

Kurz vor der Zwischenlandung in Innsbruck hatte ein Passagier bei der Crew gemeldet, dass ihm das Tier entflohen sei. Der Mann habe einen Hamster an Bord gebracht, obwohl Nagetiere aus Sicherheitsgründen nicht ins Flugzeug dürfen, sagte die AUA-Sprecherin. Dass das Tier an Bord geschmuggelt werden konnte, sei auf einen Fehler bei den Sicherheitskontrollen in Palma zurückzuführen.

Busreise

Nach der Landung in Innsbruck mussten alle Passagiere aussteigen. Das Flugzeug wurde aus Sicherheitsgründen durchsucht. Für jene Passagiere, die ihren Flug eigentlich noch nach Graz fortsetzen wollten, habe man deswegen Busse organisiert, sagte die Fluglinien-Sprecherin. Dies habe leider einige Stunden gedauert, die Betroffenen seien jetzt aber bereits auf dem Weg. Zudem habe man für den nächsten planmäßigen Flug eine Ersatzmaschine nach Palma schicken müssen.

Von dem Hamster fehlte am Nachmittag nach wie vor jede Spur. "Das Flugzeug kann so aus Sicherheitsgründen nicht abfliegen", sagte die AUA-Sprecherin.(APA)

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