VKW mit stabilem Halbjahres-Ergebnis

12. Oktober 2006, 16:47
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Umsatz der Vorarlberger Kraftwerke legte deutlich zu

Bregenz - Das Konzernergebnis der Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) ist im ersten Halbjahr 2006 mit 16,8 Mio. Euro (nach Steuern) im Vergleich zum ersten Halbjahr 2005 (16,7 Mio. Euro) praktisch unverändert geblieben. Demgegenüber gab es auf Grund der Erweiterung des VKW-Konzerns um das Geschäftsfeld Erdgas deutlich höhere Umsatzerlöse von 257,8 Mio. Euro (197,4 Mio. Euro), teilte das Unternehmen am Freitag in einer ad hoc-Aussendung mit.

Das Ergebnis aus dem Stromgeschäft hat sich laut VKW im ersten Halbjahr vermindert. Den gestiegenen Umsatzerlösen standen bedingt durch die geringere Eigenerzeugung sowie durch höhere Spotmarktpreise höhere Strombezugskosten gegenüber, hieß es seitens des Unternehmens. Die Veränderungen im Konsolidierungskreis hätten jedoch zu einem gegenüber dem Vorjahr unverändert gebliebenen Konzernergebnis geführt. Die VKW hat zum Jahreswechsel den 52,95-prozentigen Anteil des Landes an der Vorarlberger Erdgas GmbH (VEG) übernommen und ist nun mit 71 Prozent Mehrheitseigentümer der VEG.

Die Netzstromabgabe im ersten Halbjahr stieg um 3,6 Prozent, während die gesamte Stromabgabe gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 0,5 Prozent auf 2.006,9 Mio. kWh abnahm. Die Energiepreise wurden für einen Teil der Großkunden ab 1. Jänner 2006 erhöht, für die Tarifkunden wurde eine Anpassung per 1. April 2006 vorgenommen. Als Grund dafür nannte die VKW die erhöhten Großhandelspreise.

Steigende Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte betrugen im ersten Halbjahr 13,9 Mio. Euro gegenüber 11,7 Mio. Euro im ersten Halbjahr des Vorjahres. Zum 30. Juni 2006 beschäftigte der VKW-Konzern 1.072 Mitarbeiter, um 66 mehr als ein Jahr zuvor. Auch diese Steigerung ist im Wesentlichen auf die Übernahme der VEG-Anteile zurückzuführen.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2006 erwartet die VKW eine Zunahme der Netzstromabgabe von rund zwei Prozent. Das Ergebnis im Stromgeschäft werde auf Grund der höheren Beschaffungskosten niedriger ausfallen als 2005. (APA)

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