Denzel und Wiesenthal mit weniger Gewinn

12. Oktober 2006, 16:47
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Beide Autohäuser bekommen 2005 flaues Geschäft zu spüren

Wien - Zwei der größten Autohäuser des Landes, Denzel und Wiesenthal, haben im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht. Während der Umsatz der stark internationalisierten Salzburger Unternehmensgruppe Wiesenthal wuchs, bekam die Wolfgang Denzel Holding das flaue inländische Autogeschäft 2005 auch bei den Erlösen zu spüren. Dies geht aus den am Freitag im "Amtsblatt" der Wiener Zeitung veröffentlichten Unternehmensbilanzen hervor.

Wiesenthal machte im vergangenen Jahr mit gut 2.000 Beschäftigten einen Umsatz von 740,8 (661,7) Mio. Euro. Etwa zwei Drittel der Erlöse - 483 Mio. Euro - hat der Konzern im Ausland erwirtschaftet. Wiesenthal ist mit Tochterunternehmen u.a. in den USA, Ungarn und der Slowakei vertreten. "At Equity" werden in die Konzernbilanz auch die von Wiesenthal gehaltenen 49,9 Prozent der Georg Pappas Automobil AG einbezogen. Der Wiesenthal-Gewinn (Jahresüberschuss) fiel im vergangenen Jahr auf 5,3 (9,7) Mio. Euro.

Die Wolfgang Denzel Holding (z.B. BMW, Mitsubishi) hat 2005 mit etwa 1.300 Mitarbeitern einen Konzernumsatz von 492,8 (550,2) Mio. Euro gemacht. Der Jahresüberschuss 2005 sank auf 3,4 nach 5,0 Mio. Euro im Jahr davor. Denzel macht mehr als 90 Prozent seines Geschäfts im Inland. (APA)

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