Schirn Kunsthalle mit "Fiktionen des Wilden Westens"

5. Oktober 2006, 20:53
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Spezifisches "I like America": 400 Exponate aus Museen weltweit in Frankfurt

Frankfurt/Main - Auf welche Weise die bildende Kunst das Bild des Wilden Westens in Europa geprägt hat, will von diesem Donnerstag an eine Ausstellung in der Frankfurter Schirn Kunsthalle untersuchen. Unter dem Titel "I like America - Fiktionen des Wilden Westens" sind bis zum 7. Jänner rund 400 Werke aus den weltweit bedeutendsten Museen zu sehen, die sich mit dem Thema auseinander setzen. Gezeigt werden Gemälde, Filme, Fotografien, Zeitschriften und Dokumentationsmaterial. Nach Darstellung von Schirn-Direktor Max Hollein belegt damit erstmals eine Ausstellung, "wie das Amerika-Bild hier in Deutschland entstanden ist".

Zu sehen sind in der von Pamela Kort zusammengestellten Ausstellung die Werke führender deutscher und US-amerikanischer Künstler sowie eine Vielzahl an Plakaten, Büchern, Zeitschriften und Filmen. Unter den Exponaten befinden sich auch Ikonen der Kunstgeschichte, wie etwa Albert Bierstadts großformatiges Gemälde "Ein Siedlertreck durchzieht die Prärie" (1887). Es wird nach Informationen der Kunsthalle damit erstmals überhaupt außerhalb der Vereinigten Staaten öffentlich ausgestellt. Gezeigt werden unter anderem auch Arbeiten von Malern wie Karl Bodmer, Emil Nolde, August Macke, Frederic Remington und George Grosz sowie der Regisseure Edward Curtis und Fritz Lang. (APA/dpa)

  • Albert Bierstadt: 
"Ein Siedlertreck durchzieht die Prärie" (1887)
    foto: schirn

    Albert Bierstadt: "Ein Siedlertreck durchzieht die Prärie" (1887)

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