Vodafone macht UMTS mit eigenem Handy massentauglicher

5. Oktober 2006, 14:00
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Der Konzern stellte am Donnerstag mit dem klappbaren "Vodafone 710" vor

Vodafone will mit einem Handy unter eigenem Namen die teureren UMTS-Dienste erschwinglicher machen. Der Konzern stellte am Donnerstag mit dem klappbaren "Vodafone 710" das erste einer Serie von neuen Geräten vor, mit denen sich Vodafone unabhängiger von etablierten Herstellern wie Nokia, Sony Ericsson oder Motorola macht.

Schwarz

Das schwarze Telefon mit 1,3 Megapixel-Digitalkamera und MP3-Spieler wird in China produziert. Es soll Vodafone zufolge in den nächsten Wochen ausschließlich mit dem Vodafone-Logo rund ein Drittel billiger als vergleichbare Geräte in den Handel kommen. Das Vodafone 710 wird von dem chinesischen Hersteller Huawei Technologies produziert und zielt vor allem auf Nutzer von Prepaid-Karten.

Auch andere europäische Mobilfunkanbieter setzen zunehmend auf Handys aus Asien, die sie direkt auf ihre Dienste abstimmen und die sie dann mit ihrem eigenen Namen bedrucken. Die Erlöse aus UMTS-Datendiensten werden für Mobilfunkbetreiber angesichts sinkender Gesprächspreise immer wichtiger.

Prepaid

Vodafone rechnet im kommenden Halbjahr mit mindestens 200.000 Bestellungen. Das nächste eigene UMTS-Telefon will Vodafone am Sommeranfang kommenden Jahres vorstellen. Ein Großteil der fast 500 Millionen Mobilfunknutzer in Westeuropa haben eine so genannte Prepaid-Karte. Bisher nutzt davon aber nur ein Bruchteil UMTS-Dienste, etwa für Musikangebote und Spiele. (Reuters)

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