100.000 Menüs täglich

11. Oktober 2006, 09:13
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Verkehrsbüro-Kulinarik investiert in Europas größte Großküche

Wien - Täglich 100.000 Menüs, 250 verschiedene Speisen, 250 Mitarbeiter, 23.000 Quadratmeter Nutzfläche: In Wien-Liesing wurde eine Küche eröffnet, die eher ungewöhnliche Dimensionen aufweist. Die neue Frischeküche des Verkehrsbüro-Konzerns ist laut Unternehmensangaben die größte ihrer Art in Europa. Ausgeliefert werden die Speisen zu Kunden in Österreich und Bayern, aber auch ins benachbarte osteuropäische Ausland.

"Es ist keine Fabrik, es ist eine Küche", betonte Verkehrsbüro-Generaldirektor Hans Dieter Toth bei der Eröffnungs-Pressekonferenz. Die Zubereitung von 250 unterschiedlichen Speisen täglich wäre bei industrieller Produktion nicht möglich, so der Geschäftsführer der Verkehrsbüro Kulinarik GmbH, Manfred Ronge.

Keine Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker

Gekocht wird demnach "a la carte" auf Bestellung, wobei laut Ronge auf Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker verzichtet wird. Zu den Kunden gehören Kindergärten, Schulen, Betriebe, Banken, Versicherungen und Senioren. Auch Gastronomie, Hotellerie und der Lebensmitteleinzelhandel werden beliefert.

Rund 70 Prozent der Produkte werden bei heimischen Lieferanten eingekauft. Großen Wert werde auf die Zusammenarbeit mit Bio-Produzenten gelegt, hieß es.

Laut Verkehrsbüro-Chef Toth wurden in das Gebäude rund 35 Mio. Euro investiert. Das Gesamtareal in Liesing ist rund 25.000 Quadratmeter groß, die verbaute Fläche umfasst 18.000 Quadratmeter. Die Verkehrsbüro-Kulinarik hat zuletzt jährlich 93 Mio. Euro umgesetzt. Das sind laut Toth rund zwölf Prozent des Verkehrsbüro-Konzernumsatzes. (APA)

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