AT&S: Forderungen gegen BenQ versichert - Keine Sondereffekte

5. Oktober 2006, 13:59
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Nur mehr 3 Prozent der AT&S-Umsätze mit BenQ

Nach der überraschenden Ankündigung des taiwanesisch-deutschen Handyerzeugers BenQ Mobile Deutschland, Insolvenz anmelden zu müssen, rechnet der börsenotierte steirische Leiterplattenproduzent AT&S "nicht mit einem erhöhten Abschreibungsbedarf oder sonstigen Sondereffekten", wie das Unternehmen am Donnerstagnachmittag ad hoc mitteilte.

Der aktuelle Forderungsstand gegen BenQ Mobile Deutschland betrage lediglich rund 1 Million Euro und sei gegen eventuelle Ausfälle versichert.

Mit dem Kunden BenQ Mobile erwirtschaftete AT&S im abgelaufenen ersten Quartal etwa 3 Prozent seiner Umsätze, rund die Hälfte davon mit den asiatischen, die andere Hälfte mit den deutschen Werken. AT&S geht davon aus "dass die Geschäftsbeziehung mit BenQ unverändert fortgesetzt wird".(APA)

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