Wiens 100. U-Bahn-Station entsteht beim Donauspital

16. März 2007, 11:57
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Weitere Etappe der U2-Erweiterung beginnt - Verlängerung vom Stadion zur Aspernstraße

Wien - Nun laufen auch die Arbeiten an der Verlängerung der Wiener U-Bahn-Linie U2 vom Ernst-Happel-Stadion zur Aspernstraße. Knapp einen Monat nach Eröffnung der Verlängerung der Wiener U1 nach Norden hat Bürgermeister Michael Häupl (S) am Donnerstag, 28. September, beim Donauspital mit einem Bohrpfahlgerät eine symbolische "Probebohrung" gesetzt. Bis 2010 soll hier die 100. U-Bahn-Station der Stadt entstehen.

Sie ist eine von insgesamt sechs Stationen, die an die bereits laufende Verlängerung der bis dato kürzeste Wiener U-Bahn-Linie anschließen. Diese geht bis zum Stadion und soll bereits 2008 zur Fußball-Europameisterschaft eröffnet werden.

Zwei Stationsnamen geändert

Die Namen der neuen U2-Stationen lauten von Westen nach Osten: Donaumarina, Donaustadtbrücke, Stadlau, Donauspital, Hardeggasse und Aspernstraße. Damit haben sich entgegen früheren Planungen zwei Stationsnamen geändert: Wer sich bereits auf die lyrische Haltestellenbezeichnung "Seestern" gefreut hatte, wird enttäuscht, da der Name "Donaustadtbrücke" eine Station nach Osten wanderte und diesen ersetzt. Dafür heißt die frühere Station "Donaustadtbrücke" nun "Donaumarina". Auch auf dem Teilstück, das bis 2008 freigegeben werden soll, wurde ein Stationsname geändert: Die "Trabrennstraße" heißt nun "Krieau".

Optisch werden die neuen Haltestellen denen gleichen, die zwischen der jetzigen Endstation Schottenring und dem Stadion errichtet werden, so Wiener-Linien-Pressesprecher Johann Ehrengruber. Auf dem neuen, rund fünf Kilometer langen Abschnitt, bei dem auch die Donau überquert wird, fährt die U2 nur oberirdisch.

Finanzierungsverhandlungen

Für die daran anschließende weitere Verlängerung zum Flugfeld Aspern gehen die Planer von einer Verkehrsfreigabe 2013 aus. Allerdings steht hier eine Einigung bei den Finanzierungsverhandlungen mit dem Bund noch aus. Er hoffe hier auf eine rasche Lösung nach der Nationalratswahl, so Häupl. Für das jetzt begonnene Teilstück teilen sich Bund und Stadt die Kosten in Höhe von 490 Mio. Euro. (APA)

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