Umnebelte Schönheit

3. Oktober 2006, 12:30
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Lieder vom Leben im Knast, als Repo Man und als angewiderter Brit-Popper - die September-Playlist von Karl Fluch

foto: t bone burnett
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T Bone Burnett: True False Identity
T Bone Burnett geistert seit bald drei Jahrzehnten und vor allem als Produzent durch die Popgeschichte und hat dort Spuren hinterlassen, die von Roy Orbison bis zu den großartigen Los Lobos reichen. Sein Solowerk, für das er zuletzt wegen diversen Soundtrackarbeiten kaum Zeit aufbrachte, fällt dagegen bescheiden aus. T Bone ist kein begnadeter Sänger und die meist im Rootsrock angesiedelten frühen Alben waren allesamt zu brav und im Gegensatz zu seinen Produktionen uncharismatisch. Hier revidiert er diese Einschätzung und legt ein genialisches, wütendes Rockalbum vor, dessen Atmosphäre an die besten Arbeiten von Joe Henry erinnert. Man höre nur "Palestine Texas"! Damit hat er einen auch schon überzeugt, der Rest fällt kaum ab. (SonyBMG)

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T Bone Burnett

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