Kotanko: Dichands Annahmen "nachweisbar falsch"

13. Oktober 2006, 13:11
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Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad zu Dichand-Aussagen gelassen - Konrad: "Höflichkeit verbietet es, diese Aussagen zu kommentieren"

"Gelassen" reagiert Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad auf Äußerungen von "Krone"-Herausgeber Hans Dichand, wonach es zu einer Fusion der Tageszeitungen "Kurier" und "Österreich" kommen könnte. Gegenüber der APA meinte er : "Angesichts der großartigen Lebensleistung des Krone-Gründers und Herausgebers verbietet es die Höflichkeit, diese Aussagen zu kommentieren." "Kurier"-Chefredakteur Christoph Kotanko dementierte Dichands Aussagen energisch.

Kotanko: "Kurier geht es nachweisbar gut"

Kotanko stellte gegenüber der APA fest: "Wenn die Aussagen von Herrn Dichand in dieser Form gefallen sind, so sind sie falsch." Niemand wolle "Österreich", das vom Start weg in einer schwierigen Situation gewesen sei, mit dem "Kurier" fusionieren: "Dem Kurier geht es nachweislich gut." Im Unterschied zu mancher anderen Zeitung entwickle sich die verkaufte Auflage positiv, wie auch Dichand bekannt sein sollte: "Sie war in der vergangenen Woche um 1.100 verkaufte Exemplare über der Vergleichswoche des Vorjahres. Im September sind wir insgesamt weit über dem Vergleichzeitraum des Vorjahres."Auch die Inseratenentwicklung sei "sehr positiv", erklärte Kotanko: "Wenn also Herr Dichand vermutet haben sollte, es gehe dem Kurier nicht gut, so ist diese Annahme nachweisbar falsch." (Apa)

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