Microsoft geht gegen "FairUse4WM"-Coder gerichtlich vor

23. Jänner 2007, 15:19
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Softwarekonzern reichte Klage wegen Copyright-Verletzung ein

Mit mit einer Klage gegen den Programmierer des Tools "FairUse4WM" versucht Microsoft, den Kopierschutz seiner Windows-Media-Software aufrechtzuerhalten. Der Programmierer "viodentia" hatte das Programm veröffentlicht, mit dem sich diese Sperre umgehen lässt und die damit versehenen digitalen Filme und Musikstücke frei kopieren lassen. Microsoft wirft ihm nun Copyright-Verletzung vor.

Wettrennen

Dabei hat sich ein regelrechtes Wettrennen zwischen Microsoft und dem Hacker entwickelt. Das erste Update veröffentlichte Microsoft bereits am 28. August. Kurz danach tauchte aber auch eine neue Version des Hackerprogramms auf. Seitdem bemüht sich Microsoft weiter, den Kopierschutz wiederherzustellen.

Digital Rights Management

Mit dem DRM, der Verwaltung der Digitalen Rechte (Digital Rights Management), soll verhindert werden, dass unter Urheberschutzstehende stehende Werke beliebig oft kopiert werden. Nach Einschätzung von Analysten wird es aber nie möglich sein, allein mit Software den Kopierschutz zu gewährleisten. Jede Software könne durch andere Software ausgehebelt werden, sagt John Pescatore von der Marktforschungsfirma Gartner. Hacker würden immer einen Weg finden.

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