IBM: Dienstleistungs-Produkte anstelle von Individuallösungen

5. Oktober 2006, 13:52
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IBM Österreich richtet sich an mittelständische Unternehmen

Mit den angekündigten neuen Service-Produkten will sich IBMs Dienstleistungsbereich "Global Technology Services" neu orientieren. Technologie-Dienstleistungen sollen, so die Vorstellung des Computerkonzerns, ähnlich wie Hardware oder Programme gekauft, installiert und betrieben werden. Die ebenfalls heute vorgenommene Gründung des Geschäftsbereiches "Integrated Communications Services" stellt den ersten Schritt in der Anpassung von IBMs Dienstleistungsbereich an die neue Strategie dar.

"Paket"

Diese Service-Produkte sollen aus Methoden, bestimmten Automatisierungen sowie Hard- und Software bestehen, die von IBM zu einem "Paket" zusammengefasst wurden. Langwierige Vorausplanung und kostenintensive Einmallösungen sollen damit vermieden werden, Dienstleistungsprojekte somit schneller, einfacher und nachvollziehbar beim Kunden abgewickelt werden können.

"Die flexiblen Service-Produkte richten sich neben Fortune 500-Unternehmen auch an mittelständische Unternehmen und werden daher auch über unsere Business Partner vertrieben", beschreibt Christian Peter, Direktor IBM Global Technology Services Österreich, die Strategie. Vereinfacht und transparenter werde mit den Service-Produkten auch die Preisberechnung.

"Global Technology Services"

Als erste Service-Produkte wurden "Network Convergence Services" und "IP Telephony Services" angekündigt, welche über die neu gegründete Geschäftseinheit "Integrated Communications Services" angeboten werden. In den nächsten acht Wochen sollen über 30 neue Service-Produkte folgen. IBMs "Global Technology Services" Bereich wird sich analog umstrukturieren.

Konvergenz von Sprache, Video und Daten sowie von Wireless-Lösungen

Der neue IBM Geschäftsbereich "Integrated Communications Services" will die komplette Dienstleistungspalette - von der Beratung über Design, Implementierung bis hin zum Betrieb von Kommunikationsnetzwerken - bieten. Den Schwerpunkt legt IBM hier auf die Konvergenz von Sprache, Video und Daten sowie von Wireless-Lösungen. Mit den neue Service-Produkten sollen Kunden unter anderem analysieren können, ob ihre Netzwerke für die neuen Kommunikationsdienste geeignet sind, oder etwa die Infrastrukturlösungen für IP-Telefonie entwickeln und steuern.(APA)

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