Für Ex-Infineon-Chef wird es eng

10. Oktober 2006, 15:13
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Nach dem ersten Urteil im Schmiergeld­skandal stehen nun die Korruptionsvorwürfe gegen Ex-Konzernchef Ulrich Schumacher im Mittelpunkt der Ermittlungen

München - Der ehemalige Konzernchef Ulrich Schumacher sei am Dienstag zu einer Vernehmung nach München gekommen, hieß es am Dienstag in Justizkreisen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, man werde sich zum Inhalt der Vernehmung nicht äußern. Schumacher hatte angekündigt, er wolle umfassend zu den Vorwürfen Stellung nehmen.

Am Vortag war der Sponsoring-Vermittler Udo Schneider wegen Untreue und Bestechung zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren verurteilt worden. Schneider habe hohe Schmiergeldzahlungen an Schumacher und andere Infineon-Führungskräfte geleistet, hieß es in der Begründung. Der Angeklagte hatte zuvor in einem umfassenden Geständnis gesagt, er habe Schumacher allein im Jahr 2003 rund 300.000 Dollar (derzeit 234.962 Euro) zugesteckt. (APA/dpa)

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    Der ehemalige Chef des Halbleiterkonzerns Infineon, Ulrich Schumacher, gerät nach der Verurteilung eines ehemaligen Geschäftspartners unter Druck.

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