CA Immo bringt Osteuropa-Tochter in zweiter Oktoberwoche an die Börse

8. Oktober 2006, 18:20
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In nächsten 12 bis 18 Monaten sollen laut "WirtschaftsBlatt" bis zu 800 Mio. Euro in Liegenschaftskäufe investiert werden

Wien - Die börsenotierte CA Immobilien Anlagen AG will ihr in der CA Immo International AG gebündeltes Osteuropa-Immobilienportfolio in der zweiten Oktoberwoche an die Börse bringen, sagte CA-Immo-Chef Wolfhard Fromwald zum "WirtschaftsBlatt" (Dienstagausgabe). In Folge will die CA Immo mit ihrer Tochter innerhalb von zwölf bis 18 Monaten bis zu 800 Mio. Euro in Liegenschaftskäufe investieren.

"Als erster Schritt erfolgt gleichzeitig mit dem IPO eine Kapitalerhöhung", wird Fromwald zitiert. Die Kapitalerhöhung soll bis 300 Mio. Euro bringen, so dass inklusive des zusätzlich aufgenommenen Fremdkapitals bis zu 800 Mio. Euro für Gebäudekäufe zur Verfügung stehen. Die Bezugsfrist für die Kapitalerhöhung läuft laut Bericht drei Wochen, danach wird der Preis pro Aktie festgesetzt.

Internationale Investoren

Im Gegensatz zur Mutter, die sich an österreichische Privatanleger wendet, richte sich die Tochter an internationale institutionelle Investoren, vor allem aus England, den Niederlanden, Deutschland und den USA, hieß es. Diese sollen in Summe 49 Prozent an der Ostfirma halten. Die restlichen 51 Prozent bleiben in Händen der CA Immo, so Fromwald.

Um das generell bestehende Entwickler-Risiko zu minimieren, sei die Einbeziehung einer weiteren Gesellschaft geplant: Konkret sei ein CA-Immo-Fonds nach luxemburgischem Recht in Gründung. Er soll gemeinsam mit der CA International die Ostprojekte entwickeln und diese danach entweder ganz an die Osttochter oder auch an andere Interessenten abgeben, wird Fromwald zitiert. (APA)

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