Wien Holding und "Wien Work" kreieren Jobs

12. Oktober 2006, 14:21
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Kooperation soll in Wien 25 neue Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung sowie Langzeitarbeitslose schaffen

Wien - Eine neue Kooperation soll in Wien 25 neue Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung sowie Langzeitarbeitslose schaffen. Geplanter Start der Zusammenarbeit zwischen der Wien Holding und dem Beschäftigungsprojekt "Wien Work" ist Jänner 2007, erklärte Wolfgang Sperl, Geschäftsführer von "Wien Work", bei der gemeinsamen Präsentation mit Peter Hanke, Geschäftsführer der Wien Holding, Sozialstadträtin Renate Brauner und Wirtschaftsstadtrat Sepp Rieder (beide S) am Montag.

Die Umsetzung der Kooperation soll durch drei zielgruppenorientierte Projekte erfolgen: "wien:jung" soll zehn Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Jugendliche schaffen. Diese sollen nach einer Lehre bei "Wien Work" ab dem zweiten Lehrjahr bei der Wien Holding regelmäßig Praktika absolvieren. Ziel ist die Übernahme durch nach dem Lehrabschluss. Innerhalb des Projekts wird ein Schwerpunkt für Mädchen gesetzt: Die Wien Holding stellt fünf Ausbildungsplätze im Lehrberuf Bürokauffrau für Mädchen zur Verfügung.

"Keine Hudri-Wudri-Ausbildung

Das Projekt "wien:erwachsen" soll zehn neue Jobs kreieren: Fünf Arbeitsplätze für langzeitarbeitslose Erwachsene mit und ohne Behinderung sowie fünf Arbeitsplätze für Personen mit chronischer Erkrankung oder Behinderung ab 50 Prozent. Beim Projekt "wien:praxis" schließlich stellt die Wien Holding fünf Praktikumsplätze für Jugendliche und Erwachsene zur Verfügung.

"Wir wollen keine Hudri-Wudri-Ausbildung, sondern nachhaltig Jobs schaffen", umriss Sperl das gemeinsame Projekt. Dabei sei es wichtig, dass am Ende sowohl die Personalchefs als auch die Mitarbeiter zufrieden seien, meinte Sperl. Nach neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit hält er bereits Ausschau. Denn: "Wir bräuchten mehr Partner als die Wien Holding", so Sperl.

"Wien Work", ein gemeinsames Unternehmen der Volkshilfe und des Kriegsopfer- und Behindertenverbandes, beschäftigt derzeit insgesamt rund 400 Personen. Davon sind 75 Prozent Langzeitarbeitslose oder Personen mit Körper-, Sinnes- oder Lernbehinderung. "Wien Work" feiert heuer sein 25-jähriges Bestehen. (APA)

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