Japan hält an Magnetschwebebahnen fest

2. Oktober 2006, 12:47
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Investitionen in Milliardenhöhe für die Teststrecke nahe Tokio und neue Züge angekündigt

Tokio - Auch nach dem Transrapid-Unglück in Deutschland forciert Japan die Entwicklung seiner Magnetschwebebahn: In den nächsten zehn Jahren sollen umgerechnet rund 2,4 Milliarden Euro in die Teststrecke westlich von Tokio und in neue Züge investiert werden, wie die japanische Bahn am Montag bekannt gab.

Erst am Wochenende war die Schwebebahn mit rund 100 Passagieren auf eine Testfahrt geschickt worden. Die Regierung in Tokio hat aber erklärt, sie verfolge genau, welche Schlüsse die Ermittler aus dem jüngsten Unglück in Deutschland ziehen, bei dem 23 Menschen ums Leben kamen. (APA/AP)

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    Der "Maglev" ist auf der Teststrecke westlich von Tokio im Einsatz.

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