Paul McCartney wieder obenauf

6. Oktober 2006, 10:35
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64-jähriger Ex-Beatle: "Ich bin durch die Hölle gegangen"

London - Vier Monate nach der dramatischen Trennung von seiner zweiten Frau ist Ex-Beatle Paul McCartney (64) scheinbar wieder bester Laune. Zum ersten Mal hat er sich jetzt in London wieder bei einer großen Party vor hunderten Gästen amüsiert.

"Ich bin durch die Hölle gegangen, aber jetzt bin ich bereit, wieder mit dem Leben zu beginnen", zitierte die Zeitung "The Sun" McCartney am Montag unter Berufung auf Partygäste. Der Ex-Beatle habe bekräftigend hinzugefügt: "Und ich meine Leben mit großem L."

Nach Angaben der Zeitung "Daily Mirror" berichtete McCartney bei der Party, die von der Designermöbelfirma seines Schwiegersohns Alasdhair Willis am Wochenende ausgerichtet wurde, wie sehr ihn der Scheidungsstreit mit seiner Frau Heather Mills (38) über viele Wochen zutiefst bedrückt habe. "Damit fertig zu werden, war schrecklich, ganz schrecklich!", wurde er zitiert.

Scheidungskrieg

Ein Ende des "Scheidungskrieges", bei dem es auch um hunderte Millionen von Pfund aus McCartneys Vermögen geht, ist allerdings noch nicht absehbar. Teilnehmer der Party berichteten jedoch, dass der Musiker sichtlich entspannt wirkte, mit zahlreichen Gästen plauderte und immer wieder seine Töchter aus erster Ehe, Stella (35) und Mary (37), umarmte. Auf Fragen von Partyteilnehmern, wie er sich jetzt fühle, habe McCartney geantwortet: "Ich bin ein ewiger Optimist."

Thema der Party war auch das gerade erschienene neue Album des Ex-Beatle. "Ecce Cor Meum" ist das vierte Klassik-Album McCartneys seit dem 91er Debüt mit dem stark beachteten "Liverpool Oratorio". An "Ecce Cor Meum" ("Sieh mein Herz") hat McCartney acht Jahre lang gearbeitet. Er erinnert damit in lateinischen Chorgesängen an seine Kinder- und Schulzeit. Auf der Londoner Party erzählte der Ex-Beatle schmunzelnd, wie er einst in Liverpool vergeblich versucht habe, in den Chor der dortigen Kathedrale aufgenommen zu werden: "Ich war nicht musikalisch genug." (APA/dpa)

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    Paul McCartney

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