Junge Wirtschaft fordert Staatssekretär für Jungunternehmer

11. Oktober 2006, 15:22
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Aktuelles Konjunkturbarometer bestätige das "gute wirtschaftliche Klima"

Innsbruck - Einen eigenen Staatssekretär für Jungunternehmer- und Gründerpolitik hat der Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW), Harry Gatterer, am Samstag bei der diesjährigen Bundestagung der Jungunternehmer-Organisation in Innsbruck gefordert. Eine junge Wirtschaftspolitik brauche "Gesicht und Stimme in der neuen Regierung". Das aktuelle Konjunkturbarometer der JW bestätige das "gute wirtschaftliche Klima".

Derzeit gebe es in Österreich 31.000 Unternehmensgründungen im Jahr. "Es könnten doppelt so viele sein, wenn weiter richtige Schritte gesetzt werden", sagte Gatterer. Jungunternehmer würden rund 80.000 Jobs pro Jahr schaffen und sichern sowie 2,4 Prozent zum österreichischen BIP beitragen. "Die Regierung kann ein Zeichen für die Zukunft setzen, indem sie junge Wirtschaftspolitik fordert und fördert", meinte Gatterer.

Laut jüngstem Konjunkturbarometer rechne fast ein Drittel (29,7 Prozent) der befragten Jungunternehmer mit der Einstellung von mehr Mitarbeitern. Drei Viertel (76,2 Prozent) der Befragten würden die Ertragslage ihres Unternehmens in der Zukunft besser bzw. konstant bleibend sehen. 78 Prozent wollten gleichviel oder mehr investieren. Ein Drittel gehe davon aus, dass 2007 ähnlich erfolgreich verlaufen werde wie 2006. Knapp 40 Prozent erwarteten mehr geschäftlichen Erfolg. (APA)

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