Eine "extrem interessante Zielgruppe"

8. Oktober 2006, 19:28
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Erste Bank stellt "StudentID"-Karte vor

Mit der Bankomatkarte "StudentID", die gleichzeitig die Funktion eines international gültigen Studentenausweises besitzt und auch als Ausweis für die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) gültig ist, will die Erste Bank Studenten als Kunden gewinnen.

Studenten seien eine "extrem interessante Zielgruppe", sagt Peter Bosek, Filialen-Bereichsleiter der Erste Bank. Denn sie seien die Kunden von morgen, deren Betreuung den Kundennachwuchs für die Zukunft sichere. Die meisten Studenten eröffnen ihr erstes Studentenkonto im Alter von 18 bis 20 Jahren. Mehr als zwei Drittel würden gleich bei der Eröffnung wissen, dass sie ihre derzeitige Bankverbindung nach Beendigung des Studiums beibehalten wollen. Es sei deshalb wichtig, so Bosek, die Kunden schon sehr früh an die Bank zu binden.

Die neue Bankkarte, die Studenten bis 30 Jahre lösen können, verbindet die Zahlungsfunktionen einer Bankomatkarte mit allen Vorteilen der International Student Identity Card (ISIC) und ist zudem auch noch kostenlos. Das Foto des Karteninhabers ist auf der Rückseite und stelle dadurch ein weiteres Sicherheitsmerkmal dar. Kooperationspartner bei dem Produkt sind die Wiener Städtische Versicherung und die ÖH.

Mit der Verbindung Bankomatkarte und Internationaler Studenten-Ausweis wolle man besonders der steigenden Mobilität der Studenten Rechnung tragen. Die Zahl der österreichischen Studenten, die an einem internationalen Erasmus-Austauschprogramm teilnehmen, sei seit 1992 um das Fünffache gestiegen, so Bosek. (red, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 21.9.2006)

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