Schett: "Fand nie in den Rhythmus"

26. Juni 2000, 23:06

Konzentration auf das Doppel mit Huber und das Mixed mit Lapentti

Barbara Schett war mit ihrer Leistung natürlich unzufrieden. "Ich habe nie in den Rhythmus gefunden, daran war sicher das lange warten mit Schuld. Um 19:30 Uhr hab' ich schon gehofft, dass das Spiel verschoben wird, dann wurde es doch noch angesetzt", sagte die Tirolerin. "Und dann bin ich nicht ins Match gekommen, habe viel schlechter gespielt als im Training. Es war enttäuschend, wenn ich daran denke, was ich kann."

Dazu habe aber Barabanschikowa einen guten Tag erwischt. "Es ist natürlich leichter, wenn man merkt, dass die auf der anderen Seite keinen guten Tag hat, dann wird man immer stärker. Und als ich im zweiten Satz dran war, ist auch nichts mehr gegangen, weil sie einfach keine Fehler gemacht hat", meinte die 24-Jährige, die "einfach nie" ihr Niveau erreicht hat.

Doch noch ist Schett in Wimbledon vertreten. Einerseits mit Anke Huber im Damen-Doppel, aber auch - erst zum zweiten Mal in ihrer Karriere - im Mixed Bewerb. Bei ihrem Partner werden einige Groupies feuchte Augen bekommen: Es ist der "Beau" Nicolas Lapentti aus Ecuador. Aber auch der im Herrenbewerb als Nummer 16 gesetzte ist im Einzel bereits in Runde eins ausgeschieden.(APA)

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