Der Wiener Fragenkatalog: Einige Beispiele

5. Oktober 2006, 12:27
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50 Multiple-Choice-Fragen zu Politik, Infrastruktur und internationalen Institutionen in Wien - mit Link zu vollständigem Test

Wien - Den Wiener Kandidaten für einen Staatsbürgerschaftstest steht bei der Vorbereitung ein Katalog mit 50 Multiple-Choice-Fragen zur Verfügung. Die Katalogfragen beziehen sich auf die Vorgeschichte Wiens, die technische Infrastruktur, oder auch Sozialleistungen der Gemeinde.

Die Wiener Kandidaten müssen zwölf Fragen beantworten, die den Bund betreffen. Sechs Fragen haben mit Wien zu tun.

Etwa: "Wie heißt der 1. Bezirk?", "Was ist der Bürgermeister gleichzeitig noch?" oder "Wo hat der Wiener Bürgermeister seit 1883 seinen Amtssitz?". Richtige Antworten: Innere Stadt, Landeshauptmann, Rathaus.

  • Wie heißt das römische Militärlager im 1. Jahrhundert, auf das Wien zurückgeht. Neben der richtigen Antwortmöglichkeit "Vindobona" werden Brigantia und Juvavum zur Auswahl gegeben.

  • Wie lautet der Name des ersten Gemeindebezirkes. Die drei Möglichkeiten: Innere Stadt (richtig), "Favoriten" und "Mariahilf".

  • Aus wie vielen Personen setzt sich der Gemeinderat zusammen.

  • Es müssen die Parteien genannt werden, die derzeit im Gemeinderat vertreten sind.

  • Dezente Magistratswerbung kann unter Frage 10 vermutet werden, wo "Was überreichen Sozialarbeiterinnen des Jugendamtes (MA 11) anlässlich der Geburt eines Babys in Wien den Eltern?". Oder, bis zu welcher Altersgrenze dürfen Schüler auch in den Schulferien kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.

    Humorvolle Antwortmöglichkeiten

    Bei einigen Fragen sind auch humorvolle Antwortmöglichkeiten zur Auswahl gegeben. Wie heißen die Wohnungen, die von der Stadt gebaut und vermietet werden: Neben Gemeinde- und Eigentumswohnungen steht auch "Penthouses" zur Auswahl.

    "Was ist das Besondere an Wien?" wird Prüflingen neben dem richtigen "Wien ist Gemeinde, Bundesland und Hauptstadt" auch zur Auswahl gestellt: "Wien ist ein Vorort von Graz" und "Wien ist die Hauptstadt von Kärnten".

    Auf die Frage nach dem Ziel der OSZE haben die Testmacher neben der richtigen Antwort "Das Lösen von Konflikten" auch "Die Vergrößerung Wiens" angegeben.

    Auf die "internationale" Frage nach der Rolle, die Wien für die UNO spielt, gibt es nicht nur die korrekte Antwortmöglichkeit, dass sich in der österreichischen Hauptstadt der Sitz von IAEA und UNIDO befinden. Bewerber können hier auch ankreuzen "Die Friedenstruppen kommen regelmäßig nach Wien, um Konflikte zu lösen". (APA)

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