#33: Megacities

    17. November 2006, 10:48
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    „Eine wahre Symphonie der Großstadt“ (Jonathan Rosenbaum)

    Das Kino ist ein fahrender Zug. Und jeder einzelne Film kann zum Waggonfenster werden, in dem eine neue Landschaft, der Hauch einer Geschichte, ein fremdes Leben aufscheinen. In dieser alten Metapher sind die frühen, scheinbar unschuldigen Filmreisen der Lumière-Brüder genauso enthalten wie die Ausfahrten, die der österreichische Regisseur Michael Glawogger hundert Jahre später nach Mexico City, Bombay, Moskau und New York unternommen hat.

     

    Die zwölf Geschichten vom Überleben, die er aus diesen Megacitys mitbringt, sind zwölf leidenschaftliche Blicke durch das Fenster des Zugs. Sie müssen einem strengen Belastungstest standhalten. Hinter der Neugier auf das Andere, auf fremde Lebensweisen zum Beispiel, wird heute rasch "Exotismus" vermutet. Außerdem: Wie viel Welt, wie viele Geschichten gehen in 90 Minuten Kino hinein, ohne dass am Ende Matsch herauskommt? (Alexander Horwath, „Die Zeit“)

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