2. Oktober 2006, 11:19
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Die Arbeitgeber der Gratiszeitungen werden mit der "Kollektivvertrags-Zitrone des Jahres 2006" versehen. Vergeben wird diese zweifelhafte Auszeichnung von den Gewerkschaften GPA (Privatangestellte) und DJP (Druck, Journalismus und Papier) für "halbherziges Verhandeln und Gesprächsverweigerung" in Sachen Kollektivvertrag, wie der ÖGB am Montag in einer Aussendung mitteilte.

Abschluss eines Kollektivvertrages verweigert

Seit zwei Jahren würde den Angestellten bei Gratiszeitungen der Abschluss eines Kollektivvertrages verweigert, so der Vorwurf der Gewerkschaften. Betroffen seien demnach unter anderem Angestellte der U-Bahnzeitung in Wien sowie der täglich erscheinenden Gratiszeitungen in Graz und Linz. Mit der Überreichung der Kollektivvertrags-Zitrone am kommenden Mittwoch wollen die Gewerkschaften auf den kollektivvertrags-freien Raum hinweisen. Darüber hinaus sollen im Rahmen einer Protestkundgebung faire Arbeitsbedingungen, branchenübliche Gehälter und freilich den Abschluss eines Kollektivvertrags im Gratiszeitungssektor gefordert werden. (APA)

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