Partei legte seit 2003 keine finanzielle Rechenschaft ab - Spender von Jobbik laut Medienberichten aus Russland und Iran
Neue Chancen für Parlamentseinzug durch Kooperation - Scharfe Proteste und Austritte im MDF
Spitzenkandidat Mesterházy will enttäuschte Stammwähler zurückgewinnen
Nach Bekanntgabe des Wahltermins durch Staatschef Solyom beginnt offiziell der Wahlkampf - Umfragen deuten auf Zwei-Drittel-Mehrheit von Fidesz-MPSZ
Heuer schrumpft Wirtschaft um fast 7 Prozent - Vor Euro-Beitritt Wachstum notwendig - Belastung der Arbeit senken
Verdächtige 16 und 18 Jahre alt
Mölzer sagte Teilnahme "wegen Erkrankung" ab
Rechtsextremer Verein will sich an Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg wenden
Sozialistische Abgeordnete verließen Parlamentssaal - SZDSZ-Abgeordneter Kuncze bezeichnete Ausführungen von Szegedi als neofaschistisch
geht aber vollkommen an dem vorbei, was gy. gesagt hat:
er meint, dass die linke der partei (hats nicht ausgesprochen) die reformen immer durch unendliche diskussionen und ausschüsse abschießt. er will nicht mehr kleine reförmchen, sondern das große ding durchziehen, dieses "weiterwurschteln" ist die lüge, das nichtstun; der große wurf (er sprichts zwar nicht aus, meint aber blairs neo-liberalen wahnsinn) ist aber das, wofür er bereitsteht. wenn die partei bei diesem großen ding nicht mitmachen will, dann soll sie einen anderen suchen.
dass er und seine rechts-rechten neocons ein "geheimnis" hatten ist ihre sache, die sozialisten wollen diese radikalen maßnahmen nicht und stehen dafür ein, was sie vor den wahlen sagten.
eigentlich hat er nur das dilemma jeder demokratie im kapitalismus angesprochen. gut, dass das einmal jemand so offen ausspricht.
nur leider zieht er die falschen konsequenzen: anstatt die demokratie immer mehr an die profitsucht des kapitalismus anzupassen und damit das volk auszusaugen wo es nur geht, müste man sich ernsthafte überlegungen zu menschlichen alternativen zum kapitalismus machen.
den kapitalismus abschaffen!
Das Zitat lautet richtig so:
"Man kann aus Ungarn weggehen, man kann uns verlassen. Bitte. Man kann weggehen. Wir bleiben dann da mit den vielen Pensionisten"
Es gab eine Besprechung mit den Arbeitgebern das war Gyurcsánys Antwort an Gábor Széles (reicher ungarischer Großunternehmer), der das Beipiel von Slowakei erwähnt hat, dass man dort nur 19% Gesellschaftssteuer bezahlen muss.
http://www.ma.hu/page/cikk... 0/149716/1
Die ganze Wahl war ein Betrug und so offensichtlich.Er spielt ein falsches Spiel!!Er nimmt Geld von dem Ärmsten und Bedürftigsten weg!!!Könntet ihr bitte als Rentner(mit jede Menge Wehwehchen) nach 40-50 Jahren harte Arbeit aus 200-150 Euro im Monat leben ????Und glaubt bloß nicht, daß das Leben in Ungarn viel billiger wäre.Ganz im Gegenteil!!Sei bloß nicht krank in Ungarn, als Ungar!!!Du mußt Visitgebühr bezahlen, Tagesgelder, etc....Wenigstens hatten bis jetzt die Rentner frei Fahrt in Öffis........auch weg....Es ist wirklich zum heulen, was da alles abläuft, und sie kämpfen immer noch!
Es waren sowohl im April dieses Jahres als auch vor 4 Jahren DEMOKRATISCHE WAHLEN OHNE BETRUG!!!!!!!!!!!!!
Wann kapieren Sie es endlich?
Sie, liebe Bernadett, belügen sogar sich selbst damit.
Was Sie hier behaupten, sagt(e) nur Viktor Orbán (und Fidesz) weil er nicht damit leben kann, dass er die Wahlen schon 2 Mal verloren haben!
Wenn ich mich recht erinnern kann, ging es úm Folgendes: er sagt: uns kostet ein Medizinstudent 20 Millionen Forint, ergo, wenn er aufhört mit dem Studium und arbeiten anfängt (reichliche Überstunden und Unterbezahlung) dann muß er es gänzlich zurückzahlen.Es ist morbid!!!Gyurcsany ist ein Abzocker.Ihr musst wissen, daß er durch den damaligen Kommunistischen Regime eine, wenn nicht den Reichsten Mann in Ungarn geworden!!!Milliarden hat er!!!!Er war ein Niemand in der Uni, aber er hat sich schon damals durch Abschreckung stark gemacht.Jemand, wie Bush(sorry für Vergleich)der machtgierig über Leichen geht,mit seinem (ja echt)teils amerikanischen Beratungsteam das Volk das Leben eine Hölle auf Erden macht!
...was den ursprünglichen Zusammenhang dieses Zitates betrifft.
Das hat Ferenc Gyurcsány bei einer Besprechung einem reichen ungarischen Großunternehmer namens Gábor Széles gesagt, als er beklagt hat, dass - gegenüber Ungarn - in der Slowakei nur 19% Gesellschaftssteuer bezahlt werden muss.
Das Zitat lautet richtig so:
"Man kann aus Ungarn weggehen, man kann uns verlassen. Bitte, man kann weggehen und wir bleiben dann hier mit den vielen Pensionisten."
http://www.ma.hu/page/cikk... 0/149716/1
Ich möchte Sie an eine vor kurzem aufgetauchte Filmaufname erinnern: Der noch junge Viktor Orbán sagte 1989 über Ferenc Gyurcsány:
"Akit komolyan kell venni, ha tárgyal az ember, mert az próbára teszi a képességeit, az a Gyurcsány nevu ember, az összes többi az komolytalan"
"Wen man ernst nehmen muss, wenn man Gespräche führt, weil er seine Fähigkeiten auf die Probe stellt, ist der Mann namens Gyurcsány, alle anderen sind nicht ernst zu nehmen."
http://images.nol.hu/files/Orb... _0202.mpeg
http://nol.hu/cikk/396531/
Für mich offenbart sich hier das Dilemma aller europäischen Demokratien: Das jahrzehntelange poupulistische Dogma von Wohlstandsvermehrung und Sozialstaat hat gesellschaftspolitische Eckpfeiler ausgehöhlt, die nun eine Politik erzwingen, die man als "Wende" bezeichnen muß: Erstmals werden alle erleben (müssen), daß der Wohlstand zurückgehen wird, es bestenfalls um den schonendsten Weg geht.
Tatsächlich aber sehe ich die Politik überall an die Wand gespielt, von den Fakten so unter Druck gesetzt, daß allen Parteien keine andere Wahl mehr bleibt.
Wie aber verkauft man das in einer Demokratie? Innerhalb der paar Jahre Legislaturperiode, die man Zeit hat.
Das fordert zur Wahllüge nahezu heraus.
Die kleine, aber notwendige Ergänzung: Der Wohlstand geht keineswegs für alle zurück, sondern nur für welche, während er für bestimmte Schichten steigt, nicht zuletzt aufgrund diverser Steuererleicherungen auf Vermögenswerte. Der Wohlstand sinkt indessen für die, die nicht über Vermögen verfügen und von Löhnen leben müssen, speziell in den niedrigeren Lohngruppen.
Z. B. Deutschland: Trotz nurmehr noch mediokrem Wachstums, verglichen mit den Nachkriegsjahren, hat sich das Sozialprodukt seit 1973 ungefähr verdoppelt, und auch Wachstumraten von unter 2% bedeuten immer noch ein steigendes Sozialprodukt. Trotzdem wird unverdrossen behauptet, es wäre leider nicht mehr genug da. Und zwar am lautesten von denen, die selber prächtig profitieren.
In Ungarn liegt die Sache etwas anders: Noch vor Jahren zählte das Land zu den Billiglohnländern. Mittlerweile sind die Löhne etwas gestiegen. Und das bedeutet unter den Bedingungen der Globalisierung: Die Firmen, die Investoren verlagern nach dorthin, wo die Löhne noch ein bisschen billiger sind und die Renditen höher, also nach Asien oder noch ein bisschen weiter ostwärts.
Dazu kommt das Maastricher "Stabilitätskriterium" von 3%, dass Ungarn einhalten muss, wenn es in einigen Jahren den Euro einführen will.
Was allerdings unaufhaltsam fallende Löhne und Gehälter für die Massenkaufkraft und den Binnenmarkt und also für den Mittelstand heißen werden, darüber darf sich jeder selbst Gedanken machen.
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