Ahorner eröffnet Osteuropazentrale in Wien-Inzersdorf

5. Oktober 2006, 16:07
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Lagerhalle wurde um 1,7 Millionen Euro umgebaut

Wien - Der Obst- und Gemüselogistiker Josef Ahorner hat am Wiener Großgrünmarkt Inzersdorf eine neue Osteuropazentrale eröffnet. Nach halbjähriger Bauzeit und einer Investition von 1,7 Millionen Euro wurde die Lagerhalle umgebaut, um die Effizienz zu steigern. Außerdem sei der Wiener Standort mit Österreichs "modernster Bananenreifungsanlage" ausgestattet worden, erklärte Geschäftsführer Oliver Steinecke am Freitag.

Zehn Reifekammern seien neu errichtet worden, meinte Steinecke. Sie würden von einem eigens ausgebildeten Reifemeister überwacht. Der Reifeprozess des Obstes betrage zwischen drei und fünf Tagen. Drei der Reifekammern sind ausschließlich für Bio-Bananen vorgesehen. Zwei der neuen Kammern eigneten sich auch für Mango- und Avocadoreifung, betonte Steinecke. Um den Reifungsprozess der Bananen voranzutreiben, wird Ethylen verwendet. Das Kühlsystem funktioniert laut Steinecke mit Karottensaft als Kühlflüssigkeit.

Bio-Produktion

Künftig wird die 100-prozentige Tochter von Europas größtem Obst- und Gemüselogistiker, der Atlanta Gruppe mit Sitz in Bremen, vom Wiener Standort aus auch das Osteuropa-Geschäft betreuen. Die angrenzenden Nachbarstaaten im Osten seien bereits jetzt ein attraktiver Markt, den das Unternehmen vom Wiener Standort aus weiter ausbauen möchte, meinte Kim Roether, Vorstand der Atlanta Gruppe.

Auch dem wachsende Bio-Obst-Markt wird Rechnung getragen. Bereits mehr als 20 Prozent der ausgelieferten Bananen entstammen laut Roether biologischer Produktion. (APA)

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