#12: In Schwimmen 2 Vögel

    9. Oktober 2006, 23:15
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    „Kein Sex. Wenig Gewalt. Viel Spaß.“ (Kurt Palm)

    „Die Geschichte, um die sich Kurt Palms Regiedebüt rankt, ist alles andere als leicht erzählt: Ein Schriftsteller berichtet von seinen Bemühungen, einen Roman zu starten. Darin treffen Figuren aufeinander, die nicht recht zusammenpassen und ihrerseits von allem Anfang an ein Eigenleben führen.
    Bigger than life, könnte man sagen, ist alles an diesem Film: Harry Rowohlt, der – als Übersetzer O'Briens eine perfekte Wahl – dieser verwirrten Geschichte eine gewisse Monumentalität verleiht; die seltsame Musik des Chrono Popp, die jede triviale Kehrtwendung phantastisch färbt; oder die Ausstattung Ursula Hübners, die gerade in den desolaten Lebensräumen der Protagonisten dieses Films eine Liebe zum bizarren Detail entwickelt, die doch sehenswert ist. Vom Kostümfilm schlingert Palm in einen niederösterreichischen Western, von dort aus, unter anderem, umweglos in das Billig-Splatter-Movie.“ (Stefan Grissemann)

     

    In Schwimmenzwei-Vögel,Ö 1997
    REGIE & DREHBUCH: Kurt Palm
    PRODUZENT: Markus Fischer
    KAMERA: Wolfgang Lehner
    MUSIK: Chrono Popp
    MIT: Andreas Sobik, Renato Uz, Andreas Karner, Johannes Friesinger, Karl Ferdinand Kratzl, Stefan Wieland, Ernst Wolzenburg, Harry Rowohlt, Werner Wultsch, Hermann Scheidleder, Andreas Lust uvm.

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