Chavez will UNO-Sitz nach "Syrien, Brasilien oder Kuba" verlegen

Redaktion, 19. September 2006 12:55

Venezuela strebt nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen an

Havanna/Wien - Der venezolanische Präsident Hugo Chávez schlug bei dem G-15-Treffen zudem vor, den Sitz der Vereinten Nationen in ein Land außerhalb der USA zu verlegen. Als Alternativen zu New York schlug er Syrien, Brasilien oder andere Länder des Südens vor wie Kuba oder Venezuela. Der UNO-Sitz dürfe sich jedenfalls nicht auf dem Gebiet eines "Imperiums" befinden, das unverantwortliche Taten setze.

Venezuela will die Bewegung der Blockfreien benutzen, um die Vorherrschaft der Vereinigten Staaten in der Welt zu brechen. Mit der Präsidentschaft Kubas in der Bewegung sei ein historischer Zeitpunkt gekommen, wieder eine multipolare Welt zu schaffen, mit einem Gleichgewicht der Kräfte, sagte der venezolanische Außenminister Nicolas Maduro am Mittwoch der kubanischen Nachrichtenagentur Prensa Latina. "Wir werden die Hegemonie des nordamerikanischen Imperialismus in den nächsten Jahren brechen", erklärte er.

Sitz im UN-Sicherheitsrat

Venezuela strebt einen nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen an und hofft dabei auf zahlreiche Stimmen aus den Reihen der Blockfreien, die sich in diesen Tagen in Havanna zu ihrem XIV. Gipfeltreffen versammelt haben. Durch die neuen Mitglieder Haiti und St. Kitts und Nevis werden der Staatenorganisation, die hauptsächlich in der Dritten Welt verankert ist, künftig 118 Länder angehören.

Zu den Beobachtern der Konferenz gehört zum ersten Mal auch Argentinien, dessen Delegierter, der Schriftsteller Miguel Bonasso, am Mittwoch von dem erkrankten kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro in dessen Krankenzimmer empfangen wurde. Am Donnerstag werden zahlreiche Staats- und Regierungschefs in Havanna eintreffen, darunter auch der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad, um am Freitag und Samstag über die Abschlussdokumente zu beraten. (APA)

iljahu
 
19.09.2006 12:53
Wahnsinn


Dieser Populist, der um nichts besser ist als sein Nordamerikanischer Gegenpart, steuert geradewegs auf einen neuen "kalten KRieg " hin. Dieser Möchtegern Zorro in Verbindung mit dem senilen Revolutionär und dem Geisteskranken NuklerarZwerg ist echt eine gefährliche Verbindung.

So viel Dummheit in den Chefsesseln der Welt, sollte einen zu einer Politischen Karriere motivieren!

byron sully
16.09.2006 17:30

und wieso nicht genf oder wien als hauptsitz?

Alexei Pavlov
16.09.2006 21:43
Wien ist ja der Treffpunkt vieler moslemisch-extemistischen Organisationen

gert poelzl1
15.09.2006 20:56

man könnte tatsächlich die UNO hinsichtlich Stize neu orgenisieren. Warum nicht Brasilien mit einem ständigen Sitz ?

Aber was will den Chavez damit ? Der hat ja schon genügend Probleme mit seiner eigenen Person und machtbesoffen ist er auch.

Habe aber andererseits auch gehört, dass er ziemlich beliebt sein soll in Venezuela.

zimbo
 
15.09.2006 15:51
Wenn nur ausgewählte Leute (der US-Regierung genehme) nach New York reisen dürfen, dann wär das längst fällig.

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