Rembrandtin geht an Ring Holding

5. Oktober 2006, 16:07
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BA-CA verkauft den Wiener Lackhersteller Rembrandtin - Unternehmen erwirtschaftete 2005 einen Umsatz von rund 36 Millionen Euro

Wien - Der zur BA-CA gehörende EK Mittelstandsfinanzierer (EK Fin) verkauft seine 100-Prozent-Beteiligung am Wiener Lackhersteller Rembrandtin an die österreichische Ring Holding, die das Unternehmen als strategischer Investor weiter ausbauen möchte, teilte die BA-CA am Freitag in einer Aussendung mit.

Die Rembrandtin Lack GmbH NFG KG hat 2005 131 Mitarbeiter beschäftigt und einen Umsatz von rund 36 Mio. Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen hat sich auf Industrielacke und Straßenmarkierungen spezialisiert, arbeitet laut Eigenangaben mit modernsten Produktionsanlagen und legt Wert auf einen hohen Grad an Forschungsaktivitäten für innovative Produkte. Die Produkte werden weltweit vertrieben, wobei die Kernmärkte neben Österreich in Zentral- und Osteuropa sowie Fernost liegen.

100 Prozent im Frühjahr 2005

EK Fin hat im Frühjahr 2005 100 Prozent der Anteile an Rembrandtin vom Altana Konzern übernommen. Im Rahmen der Partnerschaft mit der EK Fin wurde eine Maßnahmenpaket initiiert, das besonders die Neuorganisation der Geschäftsführung und der Vertriebsstruktur sowie ein umfangreiches Kostenprogramm umfasste. Es soll die Ertragskraft des Unternehmens wesentlich steigern und die Marktposition verbessern. Erste Effekte spiegelten sich im Geschäftsjahr 2005 wider, dem erfolgreichsten seit Bestehen von Rembrandtin, so das Unternehmen.

Die Ring International Holding AG hat Rembrandtin als strategischer Investor erworben und möchte die Geschäftstätigkeit des Unternehmens weiter forcieren. Dank konsequenter Weiterentwicklung der Produkte sei Rembrandtin nunmehr für eine Expansion gut gerüstet. Der neue Eigentümer will besonders das Lack-Geschäft von Rembrandtin in Zentral- und Osteuropa deutlich ausbauen. EK Fin ist eigenen Angaben zufolge einer der führenden österreichischen Private Equity Fonds. Das Fondsvolumen beträgt 50 Mio. Euro, von denen bisher rund 40 Prozent investiert wurden. Kernaktionär ist die BA-CA, die 98 Prozent der Anteile hält. (APA)

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