Gesundheit: Frauen sorgen stärker vor

11. Oktober 2006, 09:29
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Insgesamt ist erstmals ein Rückgang bei Vorsorgeuntersuchungen zu verzeichnen

Wien - Erstmals ist in Österreich die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen zurückgegangen. Von 1990 bis 2004 hatte es stetige Steigerungen in diesem Bereich gegeben - von 427.671 auf 929.095 -, im Vorjahr wurde laut Hauptverband der SozialversicherungsträgerInnen ein Absacken auf nur mehr 895.528 Vorsorgeuntersuchungen registriert. Diese Zahl liegt sogar unter jener von 2003.

Höherer Frauenanteil

Gründe für die gesunkene Bereitschaft zur medizinischen Vorsorge wurden nicht genannt, ursprünglich hatte man für 2005 gehofft, die Millionengrenze zu überschreiten. Es zeigt sich aber, dass Frauen weitaus gesundheitsbewusster agieren als das so genannte "starke Geschlecht". So gingen im Jahr 2005 insgesamt 535.378 Frauen zur Vorsorgeuntersuchung, bei den Männern waren es dagegen nur 360.150. Das heißt, dass der Frauenanteil bei 58,3 Prozent liegt.

Bundesländer-Ränking

Nach Bundesländern gereiht hat Tirol im Vorjahr mit 144.774 Vorsorgeuntersuchungen den ersten Platz erobert und Wien (141.662) an die zweite Stelle verdrängt. In allen Bundesländern mit Ausnahme Kärntens wurde eine Abnahme registriert. Das südlichste Bundesland verzeichnete eine Zunahme gegenüber 2004 von 95.991 auf nunmehr 96.307. (APA)

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