Kanzler kannte "Frau Maria"

1. Oktober 2006, 21:22
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Martin streitet mit Mitstreiterin - Tanzlehrer will nicht aufs Polit-Parkett - Glock kein Haider-Unterstützer

Kanzler kannte "Frau Maria"

Jene Frau, die im vergangenen Jahr die mittlerweile verstorbene Schwiegermutter von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel gepflegt haben soll, äußert sich in News. Die Slowakin sei vom Frühjahr bis zum Herbst 2005 bei Schüssels Schwiegermutter gewesen und habe den Kanzler "drei-, viermal" persönlich getroffen. Sie habe für "58 Euro Cash auf die Hand" gearbeitet und dabei habe für sie eine "24-Stunden-Anwesenheitspflicht" gegolten. Das entspräche einem Stundenlohn von etwa 2,40 Euro. Das Geld habe sie von Schüssels Schwiegermutter persönlich erhalten. Diese Aussage steht im Widerspruch zu den Angaben von Kanzler-Sprecherin Heidi Glück, wonach die illegale Pflege auf Rechnung des Vereines bezahlt worden sei. (APA)

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Martin streitet mit Mitstreiterin

Die Nationalratsliste von Hans-Peter Martin wurde gerade erst präsentiert, da gibt es bereits erste Streitigkeiten: Der Name von Gabriele Wladyka, Spitzenkandidatin im Burgenland, findet sich nicht auf der Bundesliste - und zwar, weil sie laut Martin "indiskutable Äußerungen" getätigt hat. So nannte Wladyka Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek eine "Rassistin" und die EU einen "Völker-Kerker". Wladyka kontert, Martin habe schon im Vorfeld über diese Äußerungen Bescheid gewusst. (APA)

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Tanzlehrer will nicht aufs Polit-Parkett

Plakate, auf denen Österreichs bekanntester Tanzlehrer Thomas Schäfer-Elmayer für seine "Unabhängige Liste" wirbt, sind eine Werbeaktion der Kronen Zeitung. Politische Ambitionen gebe es keine. (APA)

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Glock kein Haider-Unterstützer

Der Ferlacher Waffenindustrielle Gaston Glock ist empört. Er wurde vom unabhängigen Personenkomitee für Jörg Haider in Kärnten (UPK) als Unterstützer geoutet. Er fühlt sich dadurch in seinem Ruf beschädigt. Das UPK hatte seinen Namen auf einer Wahlversammlung genannt. Glock weist diese Darstellung zurück. Weder sei er "Mitglied des Personenkomitees noch ein Unterstützer des BZÖ und/oder Dr. Jörg Haiders in sonstiger Weise". (stein/DER STANDARD, Printausgabe, 14.9.2006)

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