Auch Hessen verbietet das Wettgeschäft

2. Oktober 2006, 13:49
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Nach Sachsen hat nun ein zweites deutsches Bundesland dem privaten Sportwettenanbieter verboten, Sportwetten und andere Glücksspiele anzubieten

Wiesbaden - Nach Sachsen hat nun auch ein zweites deutsches Bundesland - Hessen - dem privaten Sportwettenanbieter bwin (früher: "betandwin") verboten, Sportwetten und andere Glücksspiele anzubieten. Eine entsprechende Verfügung des zuständigen Regierungspräsidiums Darmstadt gegen die "bwin"-Gruppe sei am Mittwoch verschickt worden, teilte das Innenministerium in Wiesbaden mit.

Betroffen seien die Firmen bwin Interactive Entertainment AG (Wien), bwin International Ltd. (Gibraltar) und bwin e.K. im sächsischen Neugersdorf.

"Diese Firmen bieten über das Internet in Hessen nicht nur Sportwetten, sondern Glücksspiele aller Art an und werben für dieses Angebot. Beides ist verboten", erklärte Innenminister Volker Bouffier (CDU).

Sachsens Innenministerium hatte im August den Unternehmen betandwin e.K. mit Sitz im sächsischen Neugersdorf und bwin.com Interactive Entertainment AG in Wien die Tätigkeit im Freistaat mit sofortiger Wirkung untersagt. bwin hatte gegen dieses verfügte Gewerbeverbot beim Verwaltungsgericht Dresden Widerspruch eingelegt.(APA/dpa)

  • "Diese Firmen bieten über das Internet in Hessen nicht nur Sportwetten, sondern Glücksspiele aller Art an und werben für dieses Angebot. Beides ist verboten", erklärte Innenminister Volker Bouffier (CDU).

    "Diese Firmen bieten über das Internet in Hessen nicht nur Sportwetten, sondern Glücksspiele aller Art an und werben für dieses Angebot. Beides ist verboten", erklärte Innenminister Volker Bouffier (CDU).

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