Billa gegen BZÖ

1. Oktober 2006, 21:22
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Die Listen der "Kleinen" - Bilanz bis 15. Oktober

Billa gegen BZÖ

Das BZÖ tut's also doch: Entgegen anders lautender Ankündigungen von Bündnis-Obmann Peter Westenthaler inserierte Nationalratskandidat und Ex-Billa-Chef Veit Schalle mit dem Slogan "Ja! Natürlich - er kann's" am Dienstag in mehreren Tageszeitungen. Die Rewe-Gruppe, deren Tochter Billa mit "ja! Natürlich" für Bio-Produkte wirbt, hat nun angekündigt, ihren Anwalt einzuschalten. Man strebe eine Aufforderung auf Unterlassung an, heißt es aus dem Unternehmen. (red)

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Die Listen der "Kleinen"

Neben ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grünen, BZÖ, KPÖ und der Liste Martin haben auch die Liste "EU-Austritt - Neutrales Freies Österreich" (NFÖ) und die "IVE Initiative 2000" Bundeslisten zum Stichtag am Montag eingereicht. Die Liste NFÖ tritt in Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Wien an, die IVE nur im Burgenland. Drei Gruppierungen haben auf einen Bundeswahlvorschlag verzichtet, nämlich "Sicher - Absolut" (SAU), die Liste Stark (beide treten in Kärnten an) und die Sozialistische Linkspartei (SLP), die in Wien kandidiert. (red)

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Bilanz bis 15. Oktober

Bis spätestens 15. Oktober will der ÖGB seine Bilanz dem Finanzministerium vorlegen. Das hat ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer laut Informationen des Finanzministeriums Finanzminister Karl-Heinz Grasser zugesichert. Hundstorfer weist Vorwürfe von Grasser zurück, wonach der ÖGB mit der Bilanzerstellung in Verzug sei, und meint, der Finanzminister benutze vertrauliche Gespräche für den Wahlkampf. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 13.9.2006)

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