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"Fast an die verordnete Bewunderung WAMs gewöhnt"

8. Oktober 2007, 15:27
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Die extreme Positionierung in den "Weberischen" sah Christian Kolonovits, der die unterschiedlichen musikalischen Kräfte arrangierte, als spannende Herausforderung

Dem Musikgenie WAM kommt in den Weberischen nur eine Nebenrolle zu. Er sitzt im Nebenzimmer - ist also nicht sichtbar - und wenn er anwesend ist, so nur als Puppe, die von den Weberischen Damen herumgeschubst und nicht zu knapp gedemütigt wird. Auch seine Kompositionen kommen nur in Auszügen vor und kontrastieren mit der schrägen Musik der Tiger Lillies.

Die vorkommenden Mozart-Melodien werden vom Orchester der Vereinigten Bühnen Wien unter der Leitung von Christian Kolonovits interpretiert: "Fast hätte ich mich gewöhnt an die verordnete Bewunderung eines Wolfgang Amadeus Mozart", so der 1952 in burgenländischen Rechnitz geborene Musiker und Komponist. Ein Glück, dass im Mozartjahr mit den Weberischen auch ein anderer, humoresker Zugang zu seiner Musik möglich wird. "Die extreme Positionierung zwischen Felix Mitterer und Martyn Jacques erzeugt ein Spannungsfeld, das Raum lässt für Experimente und neue Sichtweisen. Eine spannende Arbeit!", freut sich Kolonovits über seine Möglichkeiten mit der Musik des Genies zu spielen.

Die Intendantin der Vereinigten Bühnen, Kathrin Zechner lobt: "Er hat es verstanden und versteht es, die unterschiedlichen musikalischen Kräfte, die in diesem Stück aufeinander treffen, zu katalysieren und zu einem neuen Ganzen zusammenwachsen zu lassen." (red)

>>Zur Biografie Christian Kolonovits

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    foto: privat
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