Stimmen: "Eine einzige Enttäuschung"

2. Oktober 2006, 11:06
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ÖFB-Teamchef Josef Hickersberger: "Vor allem die erste Hälfte war eine einzige Enttäuschung. Wir haben schläfrig begonnen und sind deshalb wieder in Rückstand gekommen. Damit ist es schwer, ins Spiel zu kommen, vor allem wenn die Abwehr und der Sturm so weit auseinander stehen und damit Venezuela viel Platz zum Spielen hat. Wir müssen uns selbst an der Nase nehmen. Uns hat die Konsequenz gefehlt. Ohne Bereitschaft zu kämpfen schauen wir katastrophal aus. Aus solchen Fehlern müssen wir die nötigen Konsequenzen ziehen."

ÖFB-Präsident Friedrich Stickler: "Ich bin wirklich sehr enttäuscht. Es liegt noch sehr viel Arbeit vor uns. Ich verstehe den Unterschied zum Costa-Rica-Match nicht. Vor allem die erste Hälfte gegen Venezuela war wie ein Trainingsspiel, da hat der Einsatz gefehlt. Im Nationalteam muss man eine andere Einstellung zeigen. Wir werden uns deshalb nun zusammensetzen und darüber reden."

Thomas Prager (ÖFB-Mitteleldspieler): "Gegenüber dem Costa-Rica-Spiel haben wir heute zwei Schritte rückwärts gemacht. Wir sind ab der ersten Minute nicht in die Zweikämpfe gekommen, haben kein Duell gewonnen. So kann man einfach nicht ins Spiel kommen. Es hat einfach nichts zusammengepasst. Ich bin sehr enttäuscht, und es geht jedem so in unserer Mannschaft."

Jürgen Macho (ÖFB-Tormann): "Ich habe versucht, gegen Gomez den Winkel eng zu machen. Der Stürmer hat mich umkurvt und dabei den Körperkontakt gesucht, um einen Elfer zu erhalten. Der Ausschluss ist bitter, über die Konsequenzen habe ich keine Ahnung."

Richard Paez (Venezuela-Teamchef): "Gegenüber der 0:1-Niederlage gegen die Schweiz haben wir heute mehr Risiko genommen und gestürmt. Dafür sind wir belohnt worden. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir auch 2:0 gewinnen können."

Fernando De Ornelas (Torschütze zum 1:0): "Die Mannschaft hat sehr gut gespielt und harmoniert. Ich habe zwar das Tor geschossen, aber es war ein Sieg unserer gesamten Mannschaft." (APA)

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