Kellogg's spart in Großbritannien

5. Oktober 2006, 16:08
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Der US-Lebensmittel­konzern kämpft mit hohen Energie- und Rohstoffkosten und wird in Manchester Stellen abbauen

Chicago - Der US-Lebensmittelkonzern Kellogg will im Rahmen seines Sparprogramms Arbeitsplätze in seinem Werk im britischen Manchester abbauen. Dies solle ab Ende 2008 über Vorruhestandsregelungen und Abfindungen erreicht werden, teilte der Hersteller von Cornflakes, Keksen und anderen Getreideprodukten am Mittwoch mit. Auf Grundlage derzeitiger Wechselkurse sei in diesem Zusammenhang mit Kosten von rund 60 Millionen Dollar zu rechnen, davon etwa 80 Prozent in bar.

Trotz gestiegener Material- und Energiekosten hält Kellogg an seiner Geschäftsprognose für das laufende Jahr fest. Das Unternehmen erwarte weiter einen Gewinn je Aktie von 2,45 bis 2,49 Dollar. Darin enthalten seien um bis zu 30 Cent je Aktie gestiegenen Betriebskosten. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Gewinn von 2,51 Dollar je Anteilsschein.

Kellogg kämpft ebenso wie andere Firmen der Branche mit hohen Energie- und Rohstoffkosten und hat deshalb die Preise erhöht und versucht, Kosten zu senken. (APA/Reuters)

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    foto: kellogg's
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