Heer soll Ortstafeln bewachen

1. Oktober 2006, 21:22
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SPÖ: Fairness statt Promis - Parteien im Umwelt-Check

Heer soll Ortstafeln bewachen

Die Kärntner Grünen rufen in der Ortstafel-Causa den Bundespräsidenten zu Hilfe. Landessprecher Rolf Holub fordert in einem Offenen Brief an Bundespräsident Heinz Fischer die Bewachung der zweisprachigen Ortstafeln durch das Bundesheer. Diese will Jörg Haider ja bekanntlich abmontieren und durch deutsche mit slowenischen Mini-Zusatztäfelchen ersetzen. Die Kritik von Verfassungsrechtlern, er befinde sich damit außerhalb des Verfassungsbogens, weist Haider zurück: "Die Staatssprache der Republik ist deutsch." (stein)

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SPÖ: Fairness statt Promis

Kein Prominenten-Komitee, sondern ein Fairness-Komitee gibt es für SPÖ-Spitzenkandidaten Alfred Gusenbauer. Der Vorsitzende der Aktion "Neue Fairness" ist der ehemalige Bundeskanzler Frank Vranitzky. Das besondere an dieser Bewegung sei, dass nicht nur bekannte Gesichter, sondern auch ganz normale Menschen zur öffentlichen Gusenbauer-Unterstützung gebeten werden. 2000 bis 3000 haben das laut Wahlkampfleiter Norbert Darabos bereits getan. (APA)

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Parteien im Umwelt-Check

Welche Positionen nehmen die Parteien bei Umwelt-Themen ein? Dieser Frage gingen der WWF, Greenpeace und Global 2000 nach und verschickten einen Fragenkatalog mit den Schwerpunkten Klimaschutz, Energiepolitik und Verkehr. "Bei der ÖVP ist der Eigenlob- und Phrasenfaktor sehr hoch", befand Matthias Schickhofer (Greenpeace). Bei der SPÖ kritisierte Frank Petri (WWF) "zu wenig konkrete Umsetzungsvorschläge". Am detailliertesten seien die Ideen der Grünen. Auch die FPÖ habe interessante Ansätze zur Umweltpolitik, "die aber zum Teil populistisch motiviert sind", glaubt Silvia Herrmann (Global 2000). Vom BZÖ kam gar keine Antwort. (hei)

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Es bleibt bei einem Anlauf: Wenn Hans-Peter Martin am 1. Oktober den Einzug in den Nationalrat nicht schafft, will er kein zweites Mal antreten. (APA/DER STANDARD, Printausgabe, 6.9.2006)

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