Auch Lazio scheitert mit Einspruch

19. Oktober 2006, 15:16
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Schiedsgericht des Nationales Olympisches Komitees bestätigte höhe des Punkteabzugs

Rom - Nach Juventus Turin, dem AC Milan und dem AC Fiorentina ist am Dienstag auch der italienische Fußball-Erstligist Lazio Rom mit seinen Einsprüchen auf Strafenreduzierung im Manipulationsskandal vor dem Schiedsgericht des Nationalen Olympischen Komitees von Italien (CONI) gescheitert. Dem römischen Klub werden auf Grund der Verstrickung in den Skandal in der kommendes Wochenende beginnenden Ligasaison elf Punkte abgezogen.

Ebenfalls abgeblitzt ist Lazio-Präsident Claudio Lotito, der wegen seiner Verwicklung in den Absprachenskandal zu einer zweijährigen Berufssperre verurteilt worden ist. Die Bedingungen für eine Einigung vor dem Schiedsgericht seien nicht vorhanden, teilte das CONI am Dienstag mit. Vergangene Woche waren bereits der AC Milan (acht Punkte Abzug) und Fiorentina (elf Punkte) mit ihren Einsprüchen vor dem Schiedsgericht gescheitert.

Auch der Versuch des in die Serie B zwangsrelegierten Rekordmeisters Juventus wurde abgelehnt. Nach ihrem Verzicht auf eine Klage vor einem Zivilgericht hoffen die Turiner allerdings darauf, in der nächst höheren Instanz der Sportgerichtsbarkeit "besser behandelt" zu werden. Nach derzeitigem Stand der Dinge startet Juve mit 17 Minuspunkten in die Zweitliga-Saison, hofft aber noch auf eine Milderung der Strafe. (APA)

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