ÖAAB plakatiert Bawag

1. Oktober 2006, 21:22
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KPÖ hofft auf großes Glück - Beschwerde bei Fischer - KPÖ hofft auf großes Glück

Der ÖAAB wird nicht müde, ÖGB und Bawag im Wahlkampf zu thematisieren. Obmann Fritz Neugebauer und Generalsekretär Werner Amon präsentierten am Sonntag eine bundesweite Informationskampagne zum Thema. „Es ist unsere Aufgabe als eine christlich-soziale Arbeitnehmerbewegung, den Menschen reinen Wein einzuschenken, was im Verantwortungsbereich der SPÖ geschehen ist, wie viel Geld tatsächlich verzockt und beim Fenster hinausgeworfen worden ist“, erklärte der ÖAAB. Ab nächster Woche wird es in ganz Österreich Dreieck-Ständer sowie Plakate geben, zudem werde man mit Zeitungsinseraten „auf die unglaublichenMachenschaften derSPÖ im Gewerkschaftsbund aufmerksam machen“. (red)

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Beschwerde bei Fischer

Die ehemals hochrangigen ÖVP-Politiker Alois Mock, Marga Hubinek und Josef Ratzenböck wenden sich „mit dem nachdrücklichen Ausdruck der Entrüstung“ an Bundespräsident Heinz Fischer und protestieren gegen die von der SPÖ gestartete „Lügenkampagne“.

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KPÖ hofft auf großes Glück

Anlässlich des Volksstimme-Festes im Wiener Prater hat die KPÖ am Sonntag ihre Chancen für die Nationalratswahl ausgelotet. „Wenn wir großes Glück haben, schaffen wir ein Grundmandat, wenn nicht, werden wir auf jeden Fall Stimmen dazugewinnen“, sagte Spitzenkandidat Mirko Messner. Jörg Haider nannte er einen „rechtsextremen Politiker“. Listendritter Kurt Palm meinte, dass das Land „langsam vor sich hin schimmle“. Einzige Alternative links der Mitte ist für ihn die KPÖ. (APA)

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Frauen reden zu wenig

Als „beschämendes Armutszeugnis“ für die anderen Parteien sieht die grüne Vizechefin Eva Glawischnig den geringen Frauenanteil bei den Redezeiten im Parlament. Bei SPÖ, ÖVP und BZÖ samt Freiheitlichen liege der Prozentsatz der Reden von Frauen bei ORF-Liveübertragungen noch unter dem Anteil, mit dem Frauen in diesen Parteien vertreten sind. Allein bei den Grünen werde der schon mit 52,9 Prozent am höchsten liegende Frauenanteil unter den Abgeordneten bei der Frauenredezeit mit 53,9 Prozent noch überschritten. Die Situation vor allem bei der SPÖ gebe zu Anlass zur Sorge. Die Redezeitstatistik in der Legislaturperiode von Dezember 2002 bis Juli 2006 weise nur einen Frauenanteil von 26,6 Prozent auf. (APA/DER STANDARD, Printausgabe, 04.09. 2006)

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