Neulichtsichel am 30. September

4. Oktober 2006, 13:36
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Von 13h 24' auf 11h 44' verkürzen sich die lichten Tage. Auch die Dämmerungsdauer sinkt von 1h 54' auf 1h 44'. Am 23. um 6h04' MESZ ist Tagundnachtgleiche, der Beginn des astronomischen Herbstes, die Sonne wechselt in die Waage.

Der Mond erreichte am 1. das Erste Viertel. Der Vollmond vom 7. bringt uns eine partielle Mondfinsternis. Für das freie Auge beginnt sie um 19h39'. Beim Maximum um 20h51' stehen 18 Prozent des Monddurchmessers im Erdschatten und um 22h04' ist die letzte Schattenspur zu sehen. Letztes Viertel ist am 14., die Altlichtsichel zeigt sich am 21. tief in der östlichen Morgendämmerung vor dem Neumond am 22.; die mit ihm verbundene ringförmige Sonnenfinsternis ist bei uns unsichtbar. Die Neulichtsichel erscheint tief in der Abenddämmerung des 24. und ein zweites Erstes Viertel gibt es am 30. September.

Venus steht tief

Merkur und Mars sind unsichtbar. Venus steht tief in der Morgendämmerung zwischen ONO und O. Jupiter finden wir abends tief zwischen WSW und SW und Saturn zeigt sich morgens vorerst tief, später aber höher zwischen ONO und OSO.

Die Karte zeigt den Sternbilderhimmel für den 7. um 22h und für den 21. um 21h MESZ. Im Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg wird am 7. um 19h15' die Mondfinsternis gezeigt; bei Schlechtwetter in der Wotruba-Kirche unter dem Computerhimmel. Näheres: Tel. 01/889 35 41, oder http://members.ping.at/astbuero. (Hermann Mucke, DER STANDARD Printausgabe, 02./03.09.2006)

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