20. Oktober 2006, 10:26
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Salzburg - Zehn Preisträger aus Deutschland (3), Österreich (2), der Schweiz (2), Russland, Südchorea und Polen hat heute, Donnerstag, die Internationale Sommerakademie der Universität Mozarteum präsentiert. "Es war ein Feuerwerk an außerordentlichen Leistungen, wie ich es noch nie erlebt habe", sagte der Direktor der Internationalen Sommerakademie, Alexander Müllenbach, bei einem Pressegespräch in Salzburg. Eine Reihung sei nicht möglich, da die Preisträger aus verschiedenen Fächern kommen "und man Äpfel nicht mit Birnen vermischen kann", so Müllenbach.

Kulturfonds

Die Preisträger erhalten vom Kulturfonds der Stadt Salzburg 12.000 Euro, wobei jeder dieselbe Summe erhält. Insgesamt gab es bei der Sommerakademie 630 Teilnehmer aus 48 Nationen. Die Preisträger stellen sich beim Preisträgerkonzert am 2. September um 19.30 Uhr im Mozarteum der Öffentlichkeit vor, wo sie auch die Preise erhalten.

"Junge, große Meister"

Preisträger sind in alphabetischer Reihenfolge: Won-Hee Bae (Violine) aus Südkorea, Benjamin Feilmair (Klarinette) aus Deutschland, Robin Giesbrecht (Klavier) aus Deutschland, Lara Kusztrich (Violine) aus Österreich, Lili Küttel (Mezzo/Alt) aus der Schweiz, Vitaly Pisarenko (Klavier) aus Russland, Michael Rosenboom (Klavier) aus Deutschland, Christina Rümann (Sopran) aus Deutschland, Matthias Stier (Tenor) aus der Schweiz) und Marcin Zdunik (Violoncello) aus Polen. "Eine unübersehbare Fülle von Talenten - jungen, aber großen Meistern", sagte Müllenbach. So spiele beispielsweise die zwölfjährige Kusztrich die Violine, "wie man sie erst bei Erwachsenen suchen muss". Auch Küttel habe eine ganz besondere Stimme, von denen es nicht viele gebe. (APA)

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