Fellner kommt später

9. Oktober 2006, 15:15
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Entschuldigung bei "Österreich"-Abonnenten: Vorerst doch späte Lieferung per Post

Ein Teil der Abonnenten der neuen Zeitung der Brüder Fellner bekam dieser Tage Post von deren Vertriebschef. Mit einer Entschuldigung: Leider wohnten sie nicht im Einzugsgebiet der Hauszustellung, daher bekämen sie das Blatt erst vormittags per Post. In Foldern hatte die Zeitung Frühzustellung angekündigt.

"Leider mussten wir feststellen, dass Ihre Adresse derzeit noch außerhalb unseres Zustellgebietes liegt", heißt es in dem Schreiben. Abonnenten aus Niederösterreich erhielten es ebenso wie solche aus Salzburg. Auch in Wien langten solche Schreiben ein.

In Wien aber nur bei Firmen, sagt Manager Wolfgang Zekert dem STANDARD. Die selbst aufgebaute Hauszustellung - Mediaprint und Red Mail verweigerten die Aufnahme - decke Wien ab, seine Umlandgemeinden, St. Pölten, Wiener Neustadt und Baden.

Die Fellners sind noch an der Verlagsgruppe News beteiligt. Mit deren Mehrheitseigentümern Gruner + Jahr liegen sie wegen des Zeitungsprojekts im Clinch. (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 31.8.2006)

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