Xavier Naidoo gegen BZÖ

1. Oktober 2006, 21:22
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Langer Weg zur Weltklasse - Wahlkampf um Erstwähler - Grüne fordern Frauenförderung

NOCH 32 TAGE BIS ZUR WAHL

Xavier Naidoo gegen BZÖ

Xavier Naidoo hat Fans beim BZÖ. Und ist empört darüber. Insgesamt 2000 Karten hat das BZÖ für das Konzert von Naidoo am Freitagabend in Unterpremstätten bei Graz angekauft und verschenkt sie an Sympathisanten oder wer ihnen sonst in den Weg kommt. Der Veranstalter ist über diese Unterstützung höchst unglücklich und verweist darauf, dass der deutsche Sänger als Person und Künstler immer gegen Ausländerfeindlichkeit aufgetreten ist und "gegen rechts" steht. Bei seinem Konzert am Freitag werde er auch dezidiert Stellung zum BZÖ nehmen und "die richtigen Worte finden", kündigte der Veranstalter an. Peter Westenthaler ist jedenfalls nicht erwünscht. (völ)

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Langer Weg zur Weltklasse

Sie SPÖ hat das Uni-Ranking der Shanghai Jiao Tong University für den Wahlkampf entdeckt. Für SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal ist klar: "In der Ära Gehrer ist der Weg zur viel beschworenen Weltklasse nicht kürzer, sondern länger geworden." Die österreichische Rektorenkonferenz zeigte sich über das Ranking, in dem die Uni Wien von Platz 85 auf Platz 151 bis 200 abgestürzt ist, wenig verwundert. Dass auf den vordersten Plätzen US-Unis dominieren, führen die Rektoren auf die im Vergleich mit Europa viel höheren Ressourcen zurück. So habe die erstplatzierte Universität Harvard mit etwa 20.000 Studierenden ein Budget von rund 2,8 Milliarden Dollar. Das heißt, dass eine große US-Forschungsuniversität in etwa das Budget habe, das dem gesamten österreichischen Universitätssystem zur Verfügung stehe. (red)

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Wahlkampf um Erstwähler

Im Wahlkampf für die Nationalratswahl am 1. Oktober heftig umworben werden die rund 334.000 Erstwähler. Sie könnten theoretisch einer Partei zum Einzug in den Nationalrat verhelfen - machen sie doch sogar mehr als fünf Prozent der Wahlberechtigten aus. Die Parteien versuchen, mit "Events" und "Blogs" Jugendkultur-gerecht zu agieren, bevorzugtes Kommunikationsmedium ist natürlich das Internet. Die ÖVP veranstaltete am Dienstag sogar einen "Jugendwahlkampfauftakt", seitens der SPÖ lud das Team "Change 06" zu einem "Indian Summer". (red)

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Grüne fordern Frauenförderung

Die Grünen fordern vor der Nationalratswahl ein Paket zur Förderung von Frauen am Arbeitsmarkt. Die Wirtschaftsförderung soll an die innerbetriebliche Frauenförderung gekoppelt werden, die öffentliche Hand soll 10.000 Jobs für Frauen fördern und anstelle der 436 Euro Kindergeld soll künftig ein einkommensabhängiges Karenzgeld treten. Vize-Chefin Eva Glawischnig erwartet sich davon eine "Trendwende" am Arbeitsmarkt. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 30.8.2006)

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