T-Mobile Austria: UMTS-Datenkarte statt Festnetz

30. Oktober 2006, 11:11
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Internet ist die Killer-Applikation für UMTS - Mobilfunker zählt 120.000 "web´n´walk"-Kunden

Internet ist die Killer-Applikation für UMTS, so der Tenor einer Pressekonferenz von T-Mobile Austria am Montag. Seit dem Start von "web´n´walk" (dahinter sammeln sich sämtliche UMTS-Angebote des Mobilfunkers) vor einem Jahr, konnte man 120.000 Kunden für die Services gewinnen. Davon 40 Prozent Neukunden. 60.000 Datenkarten hat T-Mobile bereits verkauft, derzeit werden täglich rund 300 Neuanmeldungen registriert.

3,6 MBit

Das T-Mobile UMTS-Netz wurde vor einigen Monaten auf HSDPA aufgerüstet. Damit kann man mit 1,8 Mbit pro Sekunde surfen, in großen Teilen Wiens seien bereits Geschwindigkeiten von 3,6 Mbit möglich. Diese Geschwindigkeit soll sukzessive auch in anderen Teilen Österreichs angeboten werden. 2007 sollen es 7,2 Megabit werden. Derzeit können 75 Prozent der Bevölkerung das Netz nutzen.

Alternative zu Festnetzanschlüssen

Laut Marketing-Chef Peter Nebenführ, will man künftig verstärkt die Datenkarten als Alternative zu Festnetzanschlüssen positionieren. Da 40 Prozent der Festznetzuser ihren Anschluss in erster Linie für die Web-Nutzung Zu hause nutzen. Neben Datenkarten bietet T-Mobile auch "web ´n´walk Boxen" an, die via USB an Rechner angeschlossen werden können.

Ab 17 Euro

Der Einstiegspreis der UMTS-Pakte liegt bei 17 Euro für 250 Megabyte Datenvolumen im Monat, das "XL"-Paket kostet 45 Euro für 1,5 Gigabyte. (red)

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