Militär tötet 15 linke Rebellen

18. Oktober 2006, 19:03
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Mehrtägige Kämpfe in den Provinzen Caquetá, Huila und Arauca

Bogotá - Das kolumbianische Militär hat nach eigenen Angaben bei Gefechten mit linken FARC-Rebellen im Nordosten des Landes 15 Gegner getötet. Die Kämpfe in den Provinzen Caquetá, Huila und Arauca an der Grenze zu Venezuela hätten am Sonntag begonnen und bis Montag gedauert, hieß es in einer Erklärung der Streitkräfte weiter. Über eigene Verluste wurden keine Angaben gemacht. Zugleich seien große Mengen an Waffen, Sprengstoff und Munition sicher gestellt worden.

Die marxistischen "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) bekämpfen den Staat schon seit mehr als 40 Jahren. Sie finanzieren sich vor allem durch den Drogenhandel sowie Lösegelder für Entführungsopfer und Schutzgelderpressung. Dem konservativen Präsidenten Alvaro Uribe ist es auch in seiner zweiten Amtszeit trotz milliardenschwerer Militärhilfe der USA bisher nicht gelungen, die Rebellen militärisch entscheidend zu schwächen.(APA/dpa)

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