
Denn wenn es einen Ort gibt, vor dem kein Zweifel darüber bestehen darf, dass es der passende (stille) ist, weil es vor ihm wie vor keinem anderen manchmal absolut keine Zeit zu verlieren gilt, dann ist es das WC. (Unlängst haben sie mich wieder auf der Damentoilette erwischt. - Peinlich.) (Daniel Glattauer/DER STANDARD, Printausgabe 28.8.2006)
Dieser Text entstand vor fünf Jahren. Ob Sie ihn mögen oder nicht: Für mich zählt er zu den wichtigsten
In der heimischen Gastronomie bewegt sie sich in eine völlig falsche Richtung: Im Deko-Wahn wanderte sie plötzlich auf die Tellerfläche
Abcash-Gerechtigkeit bei einer Eintrittskarte
Wörter, die auf keine Antwort warten, aber gern verwendet werden, weil man den anderen damit zwingt, der gleichen Meinung zu sein
Auf dem Gebiete oberösterreichischer Heimatpflege gibt es noch keinen Doppelkonsulententitel
Holprig Deutsch zu sprechen ist ansteckend
Bitte, geht ins Motto und seht euch diese wunderbar designten Tioletten an - TOLL!
aber - verirrt euch nicht. Vom Kellner wurde ich höflich (nachdem ich die Herrentoilette aufsuchen wollte) verwiesen: die Damentoiletten sind vis a vis, mein Mann ist dafür auf der Damentoilette gelandet :-)
Man kann fragen - das Wort "toilet" ist international.
Dort wo die längste Warteschlange ist - das ist für Frauen - sieht man eh am Geschlecht der Wartenden.
Wo Frauen drin sind und kreischen oder Männer, die sich die Hände waschen - ist auch klar.
Wenn Pissoirs drin sind ist es auch eindeutig (das Frauenpissoir gibt es zwar, hat sich bis jetzt nirgends durchgesetzt - hab mir das (als Mann) einmal in Salzburg(?) angesehen(!) - die Gebrauchsanweisung war zum Schreien)
IN DER NOT IST DAS GESCHLECHT BLUNZEN!
Die Sauberkeit ist ein anderes Problem.
Ich plädiere als Kennzeichenung den Mop für sauberes Klo und ein aufgenageltes Hundstrümmerl für das Gegenteil. ;-)
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