Siemens führt Netze von T-Mobile und tele.ring zusammen

30. Oktober 2006, 11:11
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Für die Kunden beider Marken soll die Zusammenlegung unbemerkt vonstatten gehen

Siemens Communications realisiert die Zusammenführung der Netze von T-Mobile Austria und tele.ring. Ergänzend wird das Netz Modernisiert und Ausgeweitet. Dies teilte das Unternehmen am Freitag in einer Presseaussendung mit.

1000 Sendestationen

An die 1000 Sendestationen von tele.ring werden in den nächsten Monaten mit Siemens Equipment ausgestattet und in das Netz von T-Mobile Austria integriert.

Planung

"Eine derart immense und komplexe Netzzusammenlegung wurde weltweit noch nirgendwo durchgeführt. Innerhalb von nur sieben Monaten wird aus zwei Netzen eines.", erklärt Dietmar Appeltauer, Bereichsleiter Siemens Communications.

Unbemerkt

Für die Kunden beider Marken soll die Zusammenlegung der beiden Netze unbemerkt vonstatten gehen. Die Aktivitäten zur Netzzusammenführung, Kapazitätserweiterung und Modernisierung laufen parallel.

Auch Alcatel bekommt Folgeaufträge

Alcatel habe in den vergangenen Monaten mit T-Mobile Gespräche über die Auflösung der bisherigen tele.ring-Verträge geführt und die Kooperation auf eine neue Basis gestellt, berichtete Alcatel Österreich-Sprecher Bernhard Mayr auf APA-Anfrage. Dabei sei es gelungen, neue Roll-Out-Aufträge für das tele.ring-Netz zu bekommen. Daher werde es möglich sein, den Personalstand bei Alcatel zu halten, ein Jobabbau sei daher nicht notwendig. Die neuen Verträge mit T-Mobile seien allerdings noch nicht unterschrieben. Bei Alcatel Österreich sind etwa 200 Mitarbeiter für den Auf- und Ausbau und die Wartung der Handynetze von tele.ring und One tätig.

T-Mobile Austria hatte tele.ring im April um 1,3 Mrd. Euro übernommen, nachdem die EU-Wettbewerbsbehörde grünes Licht für die Fusion gegeben hatte.

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