Papstwein aus "Bullenheimer Paradies"

20. Oktober 2006, 11:13
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Mehr als 10.000 Flaschen des in Mittelfranken erzeugten "Vino de Benedetto XVI" sind bereits verkauft worden. 50 Cent jeder verkauften Flasche gehen an den Caritasverband

Neustadt/Aisch - Der in Mittelfranken erzeugte Papstwein hat weltweit Liebhaber gefunden. Inzwischen seien bereits mehr als 10.000 Flaschen des "Vino de Benedetto XVI" verkauft worden. Flaschen des Rebensaftes, der in der Lage "Bullenheimer Paradies" angebaut wird, seien an Weinfreunde in Schweden, Neuseeland oder Japan gegangen, berichtete der Getränkegroßhändler Klaus Hilf in Neustadt/Aisch. Er vermarktet den Wein zusammen mit dem regionalen Caritasverband. In Deutschland sei der Wein vor allem in katholischen Regionen gefragt.

50 Cent jeder verkauften Flasche gehen an den Caritasverband. Mit den inzwischen zusammengekommenen 5000 Euro will der katholische Wohlfahrtsverband vor allem Armenprojekte unterstützen, wie Wärmestuben, Kleiderkammern oder Tafeln. Außerdem würden Freiwilligendienste damit gefördert. Der Papstwein war im Dezember 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Die Idee mit dem Papstwein hatte der Getränkegroßhändler, als er erfuhr, dass ein befreundeter Winzer seinem Sohn Benedikt einen Wein gewidmet hat. Zufällig hat der Bub auch noch am selben Tag Geburtstag wie Papst Benedikt, nämlich am 16. April. Damit war die Idee für den Papstwein geboren. Ein befreundeter Pater aus dem Vatikan vermittelte das Originalbild von Papst Benedikt für das Etikett. Der Papst selbst hat sich zu dem nach ihm benannten Wein noch nicht geäußert. (APA/dpa)

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    Ein Bocksbeutel des "Papstweines".

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