"Virtualisierung" wird zur Kernkompetenz von Linux-Distributionen

2. Oktober 2006, 11:24
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Nach Xen sollen auch "Container-Lösungen" Einzug in Linux-Distributionen halten - XenEnterprise verfügbar

"Virtualisierung" entpuppt sich immer mehr als wichtiges Aufgabengebiet von Linux-Distributoren. Red Hat und Novell setzen bisher auf die Open-Source Lösung Xen. Die Software nistet sich als eine zusätzliche Schicht zwischen der Hardware und den eigentlichen Betriebssystemkern ein und verteilt verfügbare Ressourcen auf Gastsysteme.

"Container-Lösungen"

Neben Xen sollen künftig allerdings auch sogenannte "Container-Lösungen", wie OpenVZ, Teil von Linux-Distributionen werden. Bei diesem Ansatz nutzen Wirt- und Gastsystem denselben Kernel, laufen aber getrennt voneinander. Das bringt mehr Geschwindigkeit.

Kommerz Xen

Seit Mittwoch ist auch XenEnterprise verfügbar. Die kommerzielle Xen-Variante soll die Einrichtung und Verwaltung erleichtern. (red)

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