Markus Aspelmeyer: 50.000 Dollar für Fragen der Physik

29. August 2006, 21:23
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Der Österreicher Markus Aspelmeyer (32) vom Institut für Experimentalphysik der Universität Wien und Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erhielt für die Erforschung grundlegender Fragen der Physik ein Stipendium des Foundational Questions Institute (FQXi) in Cambridge, USA.

Für sein Projekt "Exploring Physical Realism: Experiments on the Foundations and Limits of Quantum Physics" werden ihm vom FQXi knapp 50.000 US-Dollar zur Verfügung gestellt. Im Zentrum von Aspelmeyers Forschungsvorhaben stehen Experimente zu verschiedenen Auffassungen über die Natur der physikalischen Realität, wie die Online Zeitung Die Universität berichtet. So liefert etwa die Quantenphysik Erklärungen für Phänomene in der Teilchenwelt, wie Verschränkung und Überlagerung, die wir mit den Deutungen unserer Alltagswelt nur schwer in Einklang bringen können. Werden diese Erkenntnisse auf immer größere und komplexere Systeme angewandt, treten unweigerlich konzeptionelle Schwierigkeiten zutage. Die widersprüchlichen Interpretationen der Natur thematisiert Markus Aspelmeyer mit zwei grundlegenden Fragen: Warum Quantenphysik? Warum klassische Physik? (red/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23.8. 2006)

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    foto: standard

    Markus Aspelmeyer

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