Zähne aus Sicht der TCM

12. Juli 2007, 16:40
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In der Traditionellen Chinesischen Medizin geht die Bedeutung der Zähne weit über die Funktion als "Kauwerkzeug" hinaus. Zähne sind demnach, so wie die Knochen, die festeste, härteste und somit ursprünglichste Manifestation an Körperenergie. Sie gehören zur "Urenegie", die entsprechend dem System der fünf Elemente der Niere (Element Wasser) zugeschrieben wird.

Zähne und Angst

Angstträume von zerbröselnden oder heraus fallenden Zähnen sind deshalb auch als "Basisängste" zu sehen: Existenzielle Bedrohungen werden verarbeitet. Genauso kann das "Herausreißen" beim Zahnarzt deshalb mehr bedeuten, als der bloße funktionelle Vorgang: Dieser Eingriff kann vom Patienten als "existenzielle Bedrohung" empfunden werden.

Was verraten die Zähne?

In der Diagnostik der Chinesischen Medizin werden die Zähne miteinbezogen. Beschaffenheit und Struktur können Auskunft über den Gesundheitszustand geben. Die sprichwörtlichen "schlechten Zähne" sind ein Zeichen für eine Leere der Nierenenergie und treten häufig in Verbindungen mit weiteren Symptomen wie Knie - oder Kreuzschmerzen in Erscheinung.

Therapeutische Maßnahmen bei Zahnproblemen

Auch die TCM kann nicht "zaubern". Deshalb kann die Struktur der Zähne (genauso wie die der Knochen) nicht einfach wieder aufgebaut werden. Prozesse wie die der Parodontose können aber durch Kräutertherapien, die die Niere stärken, verzögert werden. (nia)

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